Seit 1991 die einzige deutsch-ungarische Gesellschaft mit Sitz in der deutschen Hauptstadt

Sitz der Gesellschaft: Collegium Hungaricum, 10178 BERLIN-MITTE
Post bitte ausschließlich an Postfach 31 11 24, D-10641 BERLIN – E-Mail: info@d-u-g.org – Tel: +49-(0)30-242 45 73

Veranstaltungsgesamtübersicht 2013


JANUAR 2013

18. 01. 2013, 19.00 Uhr - Weinprobe mit Zigeunermusik in BERGFELDE (Brandenburg)

ORT: Veranstaltungsraum im Schulneubau der Kindertagesstätte Bergfelde des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF), 16562 HOHEN NEUENDORF (Ortsteil BERGFELDE).

PUSZTA und FEURIGE WEINE und FEURIGE MUSIK
Weinverkostung - Weinvorstellung durch Michael Voigt - Kulinarisches - Zigeunermusik des Zigeunerduos ZIGAN-TSIGAN mit Thomas Espanner (Solo-Geige) und Dejan Jovanovic (serbisches Zigeunerakkordeon).

Die Veranstaltung ist eintrittspflichtig (15,00 Euro pro Person) - für Mitglieder der DUG (mit laufender Beitragszahlung bis Ende 2012) übernimmt die DUG den Eintrittspreis!

- Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins Sonnenzauber e. V. (Fördervereins der EJF Kindertagesstätte Bergfelde) und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, mit freundlicher Unterstützung von weinreise (Inh. Michael Voigt), party.in und dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk AG (EJF) - 

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21. 01. 2013, 19.15 Uhr - DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN

ORT: Bibliotheksraum in der Gedenkbibliothek für die Opfer des Kommunismus und Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10118 BERLIN-MITTE

Dr. András OROSS, Ungarisches Nationalarchiv (II. Hauptabteilung "Regierungsorgane 1867-1914")

Allgemein öffentliche Vortragsveranstaltung (mit ausgedrucktem Bildmaterial und Lichtbildschau) mit anschließender Diskussion:

Militärische und fiskalische Veränderungen in der Habsburger Monarchie und im Königreich Ungarn an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert

Der Referent wird sich mit der Neuorganisation des Staatswesens nach der Vertreibung der Osmanen und dem Friedensvertrag von Karlowitz (1699) befassen und insbesondere die fiskalischen Erfordernisse beim  Wiederaufbau des Landes und des weiteren die militärischen Konsequenzen beleuchten, die sich aus der obsolet gewordenen Militärgrenze ergaben.

Zur detaillierten Vorschau: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 21. Januar 2013

Im Anschluß an die Veranstaltung bittet die DUG zu einem Weinempfang, auf dem die Mitglieder des DUG-Präsidiums mit den Gästen auf das neue Jahr anstoßen möchten.

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22. 01. 2013, 17.15 bis 18.45 Uhr - Votragsveranstaltung in LEIPZIG

ORT: Hörsaal H3 2.15, 2. Stock, Historisches Seminar, Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte, Geisteswissenschaftliches Zentrum der Universität Leipzig (GWZ), Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG (gegenüber der Universitätsbibliothek 'Bibliotheca Albertina')

Dr. András OROSS, Ungarisches Nationalarchiv (II. Hauptabteilung "Regierungsorgane 1867-1914")

Allgemein öffentliche Vortragsveranstaltung (mit Lichtbildschau und anschließender Diskussion):

Militärische und fiskalische Veränderungen in der Habsburger Monarchie und im Königreich Ungarn an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert.

Der Referent wird sich mit der Neuorganisation des Staatswesens nach der Vertreibung der Osmanen und dem Friedensvertrag von Karlowitz (1699) befassen und insbesondere die fiskalischen Erfordernisse beim  Wiederaufbau des Landes und des weiteren die militärischen Konsequenzen beleuchten, die sich aus der obsolet gewordenen Militärgrenze ergaben.

Zur detaillierten Vorschau: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 21. Januar 2013

- Eine von der DUG finanzierte Veranstaltung im Rahmen und zur Unterstützung des Kolloquiums am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte (Prof. Dr. Wolfgang Höpken) im Historischen Seminar und mit dessen Kooperation, Wintersemester 2012/13 -

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FEBRUAR 2013

21. 02. 2013, 09.30 bis 18.00 Uhr - Ganztägiges Symposium mit anschließendem Empfang in MÜNCHEN

Ort: Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 MÜNCHEN

Unter Leitung des DUG-Mitglieds Dr. Meinolf ARENS, Wien, werden die Ergebnisse des Forschungsprojekts

DEUTSCHE IM ÖSTLICHEN EUROPA SEIT DER WENDE
- Vorstellung der Studie Teil 2 -
 

von den am Projekt arbeitenden wissenschaftlichen Mitarbeitern in einer allgemein öffentlichen Veranstaltung dargestellt. Ein Teil der Ergebnisse war schon Gegenstand des Programms auf dem FORUM HUNGARICUM III im Oktober 2012.

Zum Programm im einzelnen:

09.30 Uhr: Begrüßung und Kurzvorstellung des Forschungsvorhabens:
Brigitte STEINERT, stellvertr. Direktorin des HDOs
Dr. Meinolf ARENS, Projektleitung

09.45 bis 10.15:
Mirjana IVANCIC M.A., Budapest
Minderheiten vor dem Verlöschen? Die Entwicklung der Deutschen  in Kroatien und Slowenien seit 1991 im Vergleich

10.15 bis 10.30 Uhr: Diskussion

10.30 bis 11.00 Uhr:
Teodora ZIVKOVIC M.A., Zagreb
Minderheiten zwischen Assimilation und Neuausrichtung: Die Slowaken in Kroatien, Serbien (Wojwodina) und Rumänien seit der Wende von 1989/1991. Eine vergleichende Betrachtung

11.00 bis 11.15 Uhr: Diskussion
11.15 bis 11.45 Uhr: Kaffeepause

11.45 bis 12.15 Uhr:
Nina ROSER M.A., Wien
Das Ende einer 850jährigen Geschichte? Die Siebenbürger Sachsen und die Zäsur der Jahre 1989-2012

12.15 bis 12.30 Uhr: Diskussion

12.30 bis 13.00 Uhr:
Corinna MAYER BA, München
Das Ende einer 300jährigen Geschichte? Die Banater Schwaben und die Zäsur der Jahre 1989-2012

13.00 bis 13.15 Uhr: Diskussion
13.15 bis 14.15 Uhr: Mittagspause

14.15 bis 14.45 Uhr:
Dr. Zoltán ILYÉS, Budapest
Die Sathmarer Schwaben seit der Wende von 1989 zwischen Migration, Assimilation an eine andere Minderheit und deutscher Kulturzugehörigkeit

14.45 bis 15.00 Uhr: Diskussion

15.00 bis 15.30 Uhr:
Amelia VAIDEAN M.A. Cluj/Klausenburg
Das Bild der deutschen Minderheit in der rumänischen Gesellschaft seit der Wende von 1989 im Kontext zu ihrer Wahrnehmung im 19. und 20. Jahrhundert

15.30 bis 15.45 Uhr: Diskussion
15.45 bis 16.15 Uhr: Kaffeepause

16.15 bis 16.45 Uhr:
Dr. Ottmar TRASCA, Cluj/Klausenburg
Der Exodus der deutschen Minderheiten im Rumänien nach 1989. Grundsätzliche Betrachtungen zu Ursachen und Folgen

16.45 bis 17.00 Uhr: Diskussion

17.00 bis 17.30 Uhr:
Dr. Meinolf ARENS, Wien
Deutsche und andere kleine Minderheiten im Donau-Karpatenraum seit der Wende von 1989. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

17.30 bis 17.45 Uhr: Diskussion
17.45 bis 18.00 Uhr:
Dr. Meinolf ARENS, Wien
Abschlußdiskussion und Schlußworte

Anschließend Empfang

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28. 02. 2013, 18.00 Uhr – DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN

Ort: Bibliotheksraum der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer von Kommunismus/Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7 (im Nikolaiviertel),
10178 BERLIN-MITTE

Arno NIEDERLE, Magister der Politikwissenschaften, Universität Wien; Mitarbeiter der youngCaritas, einer Unterorganisation der österreichischen Caritas, referiert anhand einer Power-Point-Projection zum Thema:

BILDUNG – BILDUNG?  – BILDUNG! – Zur Bildungssituation der Roma in Ungarn

Der Vortrag nimmt eine Bestandsaufnahme der Bildungssituation der Roma in Ungarn vor, zu deren Verbesserung es zwar Ansätze gibt, die aber nach wie vor von der Bildungsbereitschaft und vom Bildungsangebot her nicht dem entspricht, was für die übrige Bevölkerung gilt, von andauernder Diskriminierung der Roma in schulischen Bildungsfragen ganz zu schweigen. Deshalb wird die Veranstaltung auch Anlaß bieten, die Sinnhaftigkeit der Schauprojekte zu hinterfragen, zum Beispiel das Jahrzehnt der Roma-Inklusion, womit bestenfalls der gute Wille einiger Politakteure unter Beweis gestellt wird, aber grundlegende Änderungen, auch in der politischen Herangehensweise, nicht erreicht werden.

Die DUG setzt mit diesem Vortragsabend die sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckende lockere Vortragsreihe fort, in der sie sich mit der Entwicklung dieser Minderheit speziell in Ungarn befaßt hat. Beispielhaft sei auf die Vorträge mit dem Hamburger Hungarologen Prof. Dr. Holger FISCHER verwiesen, von denen eine Zusammenschau in Form eines Beitrags von ihm im ALMANACH (Bd. 1), dem im Selbstverlag der Berliner Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG) herausgegebenen Jahrbuch, im Jahre 2002 (S. 155 - 170) erschienen ist ("Zur Geschichte und gegenwärtigen Situation der Zigeuner [Roma] in Ungarn"); nachzulesen auf der Unterseite "Publikationen" dieser Internetseite. Des weiteren verweisen wir auf den demnächst erscheinenden Sammelband "Minderheiten und Mehrheiten im Donau-Karpatenraum" in der Reihe "Veröffentlichungen des FORUMS HUNGARICUM" (Bd. 1) mit dem Aufsatz von Christof Kaiser (Berlin) "Zur aktuellen Situation der Roma in Rumänien unter besonderer Berücksichtigung der Siedlungsstrukturen und der Region Siebenbürgen".

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APRIL 2013

11. 04. 2013, 17.30 Uhr - DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN

Ort: Bibliotheksraum in der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7 (im Nikolaiviertel), 10178 BERLIN-Mitte

Dr. Meinolf ARENS (Historiker; Universität Wien, München):

Habsburg und Siebenbürgen zwischen 1600 und 1605. Gescheiterte Bemühungen um die Integration Siebenbürgens in die frühneuzeitliche Habsburgermonarchie.

Zur detaillierten Vorschau: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 11. April 2013

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18. 04. 2013, 17.30 Uhr in BERLIN: Vortrag von Zoltán KISZELLY (Politologe; Dozent an der János-Kodolányi-Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Dozent für vergleichende Politikforschung der Századvég-Stiftung, beide Budapest):

Ort: Bibliotheksraum in der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus. Nikolaikirchplatz 5-7 (im Nikolaiviertel), 10118 BERLIN-Mitte

Was ist bloß in und mit Ungarn los?

Genau ein Jahr vor den nächsten Parlamentswahlen und angesichts der sich mit Parteineugründungen formierenden Opposition zieht der Budapester Politologe Zoltán KISZELLY eine mit Lichtbildprojektionen angereicherte Bilanz. Sie ergibt sich u. a. aus den Ausführungen zu Stichworten wie:

Verirrter ehemaliger Musterknabe – Prügelknabe der westeuropäischen Linken – Mißverstandene (oder sich mißverständlich gebende) Avantgarde – Pfadfinder auf neuen Wegen zur europäischen Zukunft: Von allem etwas? Oder gar nichts davon (und in diesem Falle: was dann)? Allein diese Stichworte bieten reichlich Anlaß für Überlegungen, denen im einzelnen auch nach dem Vortrag in der Aussprache/ Diskussion nachgegangen werden kann.

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23. 04. 2013, 18.00 bis 20.00 Uhr, FREIBURG i. Br.: Vortrag des Vizepräsidenten der Berliner DUG Dr. Norbert SPANNENBERGER (Historiker am Geisteswissenschaftlichen Zentrum [GWZ], Universität Leipzig):

Entmilitarisierung und Konsolidierungspolitik im Habsburgerreich für die nach-osmanische Zeit: Das Einrichtungswerk des Königreiches Ungarn 1688-1690

Ort: Kollegialgebäude IV, Raum 4429, Rampartstr. 15, Philosophische Fakultät, Historisches Seminar, Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte Prof. Dr. Dietmar Neutatz, Albrecht-Ludwigs-Universität, 79085 FREIBURG IM BREISGAU

Als Einstimmung auf den Vortrag wird auf die abgedruckten Einführungen verwiesen, die unter dem entsprechenden Datum auf der Unterseite -> Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte der DUG-Internetseite enthalten sind:

a) Dr. Norbert Spannenberger "Migration in Ungarn - Siedlungspolitik des Wiener Hofes und ungarischer Magnaten im 18. Jahrhundert" vom 05.12.2005

b) beiläufig auch bei Dr. András Oross "Pazifizierungspolitik in der nach-osmanischen Periode in Ungarn" vom 21.01.2013

Eine allgemein-öffentliche und eintrittsfreie, von Lichtbildprojektionen begleitete Vortragsveranstaltung, die außer von den Universitäts- und den DUG-Mitgliedern auch von Personen, die nicht der Universität angehören, besucht werden kann. Anmeldung nicht erforderlich.

– Der Vortrag findet statt im Rahmen des Kolloquiums am Lehrstuhl Prof. Dr. Dieter Neutatz (Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte) und in Kooperation mit dem Lehrstuhl Prof. Dr. Ronald G. Asch (Lehrstuhl für Neuere Geschichte) und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin –

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29. 04. 2013, 17.30 Uhr, in BERLIN: Vortrag von PaedDr. habil. Martin PEKÁR, PhD (Historiker; Dozent am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophischen Faktultät an der Universität Pavla Jozefa Šafárika v Košiciach [Kaschau, Kassa]):

Geiseln: Die nationalen Minderheiten in der Slowakei zwischen 1939 und 1945

Veranstaltungsort: Clubraum in der ungarischen Botschaft Berlin, Zugang über Wilhelmstr. 61 (Konsulatseingang), 10117 BERLIN-MITTE.

Zum historischen Hintergrund des Vortrags: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 29. und 30. April 2013

Eine Anmeldung zu dieser allgemein öffentlichen, von Lichtbildprojektionen begleiteten und eintrittsfreien Vortragsveranstaltung der DUG mit anschließender Aussprache/Diskussion ist nicht erforderlich! Gäste sind herzlich willkommen.

– Auch wenn das Thema es auf den ersten Blick nicht nahezulegen scheint, so zählen wir diesen Vortrag zu der in Berlin in lockerer Folge stattfindenden Vortragsreihe "Ungarn zwischen den beiden Weltkriegen", da die Frage nach der Zukunft bzw. einer Rückgewinnung der (vor allem ungarischen) Minderheiten (und der von ihnen besiedelten, bis zum Trianon-Vertrag vom 4. Juni 1920 zum ungarischen Königreich Ungarn gehörenden Gebiete) die für Ungarns Kriegshandeln wichtigste Triebfeder war. –

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30. 04. 2013, 17.15 bis 18.45 Uhr in LEIPZIG: Vortrag von PaedDr. habil. Martin PEKÁR, PhD (Historiker; Dozent am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophischen Faktultät an der Universität Pavla Jozefa Šafárika v Košiciach [Kaschau, Kassa]):

Geiseln: Die nationalen Minderheiten in der Slowakei von 1939 bis 1945 (mit einem besonderen Augenmerk auf das Verhältnis zur Karpatho-Ukraine).

Veranstaltungsort: Raum H3 2.15 im Historischen Seminar der Universität Leipzig, Lehrstuhl für ost- und südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken; Geisteswissenschaftliches Zentrum [GWZ], Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG.

Zum historischen Hintergrund des Vortrags:: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 29.  und 30. April 2013

Eine allgemein-öffentliche, von Lichtbildprojektionen begleitete Vortragsveranstaltung (mit Diskussion), die bei freiem Eintritt außer von den Universitäts- und den DUG-Mitgliedern auch von Personen, die nicht der Universität Leipzig angehören, besucht werden kann. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Vortrag ist eine von der DUG finanzierte Veranstaltung im Rahmen und zur Unterstützung des Kolloquiums am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte (Prof. Dr. Wolfgang Höpken) im Historischen Seminar und mit dessen Kooperation im Sommersemester 2013

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MAI 2013

13. 05. 2013, 17.30 bis 20.00 Uhr in BERLIN: Vortrag von Univ.-Doz. PD Dr. (habil) Ferenc CSERESNYÉS (Politologe; Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Pécs/Fünfkirchen):

Zur aktuellen Lage in Ungarn: Quo vadis, Hungaria?

Veranstaltungsort: Clubraum der ungarischen Botschaft Berlin, Zugang über Wilhelmstr. 61 (Konsulatseingang), 10177 BERLIN-MITTE.

Der Eintritt zu diesem von Lichtbildern begleiteten allgemein-öffentlichen Vortrag ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen.

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14. 05. 2013, 17.15 bis 18.45 Uhr in LEIPZIG: Vortrag von Univ.-Doz. PD Dr. (habil) Ferenc CSERESNYÉS (Politologe; Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Pécs/Fünfkirchen:

Zur aktuellen Lage in Ungarn: Quo vadis, Hungaria?

Veranstaltungsort: Raum H3 2.15 im Historischen Seminar der Universität Leipzig, Lehrstuhl für ost- und südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken; Geisteswissenschaftliches Zentrum [GWZ], Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der allgemein-öffentliche, von Lichtbildprojektionen begleitete Vortrag (mit Diskussion) kann außer von den Universitäts- und den DUG-Mitgliedern auch von Personen, die nicht der Universität Leipzig angehören, besucht werden.

Der Vortrag ist eine von der DUG finanzierte Veranstaltung im Rahmen und zur Unterstützung des Kolloquiums am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte (Prof. Dr. Wolfgang Höpken) im Historischen Seminar und mit dessen Kooperation im Sommersemester 2013

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23.05.2013, 18.00 Uhr in BERLIN, Buchvorstellung von und mit Prof. Dr. Gerhard SEEWANN (Historiker, Leiter des vormals deutschen Stiftungslehrstuhls, jetzt ungarischen Lehrstuhls für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Europa, Universität Pécs/Fünfkirchen)

Die Geschichte der Deutschen in Ungarn

Veranstaltungsort: Panoramasaal im Collegium Hungaricum Berlin (CHB), Dorotheenstr. 12, 10178 BERLIN-MITTE

Zur ausführlichen Vorschau auf die Buchvorstellung einschließlich der Angaben zum Inhalt des zweibändigen Werkes: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 23. Mai 2013

Eine Anmeldung zu dieser eintrittsfreien, allgemein öffentlichen, von Lichtbildprojektionen begleiteten und seitens des Collegiums Hungaricum Berlin (CHB) freundlichst unterstützten Kooperationsveranstaltung von Deutschem Kulturforum östliches Europa, Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (DUG) mit Sitz in Berlin und Herder-Institut in Marburg ist nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen. Im Anschluß an die Buchvorstellung und das vom MODERATOR Dr. Harald ROTH mit dem Autor geführte Gespräch besteht die Möglichkeit zur Aussprache/Diskussion. Der vom Deutschen Kulturforum aufgebaute Büchertisch bietet die Gelegenheit, das vorgestellte Werk zu kaufen und vom Autor signieren zu lassen. Gäste sind herzlich willkommen.

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25.05.2013 und
26.05.2013, jeweils ab 14.00 Uhr in POTSDAM

Ungarnnachmittag und -abend mit dem "Csárdás Trio Vilmos" (Budapest)

Ort: "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten Edit Keller", Jägerstr. 35, 14467 POTSDAM

Beide Veranstaltungen begleiten als offizielle Beteiligung der Berliner DUG die am 25. und 26. Mai stattfindenden "Potsdamer Antiquitätenmeile in der Jägerstraße". Damit knüpft die DUG an die Reihe ihrer Populärkonzerte in Potsdam in Zusammenarbeit mit "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten Edit Keller" an.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen.

- Zwei Veranstaltungen der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V., Sitz Berlin, in Zusammenarbeit mit "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten Edit Keller", Potsdam

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27.05.2013, 18.00 Uhr, in BERLIN, Vortrag von Prof. Dr. Dr. (habil) Sándor SZAKÁLY, DSc (Militärhistoriker; seit Februar 2013 Prorektor für Wissenschaft an der Nationalen Universität für den öffentlichen Dienst, Budapest, und seit 2012 Leiter der Themengruppe "Horthy-Ära" im Institut für Geschichtswissenschaften des Philologischen Forschungszentrums der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest)

Die 2. ungarische Armee (Második Magyar Hadsereg) im Rußlandfeldzug 1942-1943

Veranstaltungsort: Theatersaal im Tiefgeschoß der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-MITTE (im Nikolaiviertel)

Zur Einführung in das Thema und zum historischen Hintergrund des Vortrags: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 27./28. Mai 2013

MODERATION: Prof. Dr. Rolf-Dieter MÜLLER, Leitender Wissenschaftlicher Direktor, Leiter des Forschungsbereichs "Deutsche Militärgeschichte vor 1945" am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (Potsdam). Prof. Dr. Müller hat neben einer Vielzahl von Publikationen zum und über den Zweiten Weltkrieg 2007 auch die für das Vortragsthema einschlägige umfangreiche Untersuchung "An der Seite der Wehrmacht. Hitlers ausländische Helfer beim 'Kreuzzug gegen den Bolschewismus' 1941-1945" veröffentlicht; das Buch erschien zusätzlich 2009 in einer rumänischen sowie 2010 in einer polnischen und in einer estnischen Ausgabe.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Beiträge auf der Veranstaltung werden in Bild und Ton für eine spätere Ausstrahlung mitgeschnitten.

- Mit dieser Veranstaltung setzt die DUG ihre Berliner Vortragsreihe "Ungarn zwischen den Weltkriegen" fort. -

- Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von Berliner DUG und Osteuropa Zentrum Berlin (OEZB), dem die DUG für die Mitschnitte  zusätzlich zu großem Dank verpflichtet ist -

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28.05.2013, 17.15 bis 18.45 Uhr, an der Universität LEIPZIG, Vortrag von Prof. Dr. Dr. (habil) Sándor SZAKÁLY, DSc (Militärhistoriker; seit Februar 2013 Prorektor für Wissenschaft an der Nationalen Universität für den öffentlichen Dienst, Budapest, und seit 2012 Leiter der Themengruppe "Horthy-Ära" im Institut für Geschichtswissenschaften des Philologischen Forschungszentrums der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest)

Die 2. ungarische Armee (Második Magyar Hadsereg) im Rußlandfeldzug 1942-1943

Veranstaltungsort: Raum H3 2.15 im Historischen Seminar der Universität Leipzig, Lehrstuhl für ost- und südosteuropäische Geschichte Prof. Dr. Wolfgang Höpken; Geisteswissenschaftliches Zentrum [GWZ], Beethovenstr. 15, 04107 LEIPZIG

Zur Einführung in das Thema und zum historischen Hintergrund des Vortrags: siehe Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 27./28. Mai 2013

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Gäste sind bei dieser allgemein öffentlichen Vortragsveranstaltung herzlich willkommen; dies gilt auch für nicht-universitäre Mitglieder der Universität Leipzig.

- Der Vortrag am 28. Mai 2013 ist eine von der DUG finanzierte Veranstaltung im Rahmen und zur Unterstützung des Kolloquiums am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte (Prof. Dr. Wolfgang Höpken) im Historischen Seminar und mit dessen Kooperation im Sommersemester 2013 -

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29.05.2013, 18.00 Uhr, in BERLIN, Vortrag von Dr. Dr. Andreas SCHMIDT-SCHWEIZER (Historiker; Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Geschichtswissenschaft des Zentrums für Geisteswissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest)

Die kulturellen Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten und der Volksrepublik Ungarn in den Zeiten des Kalten Krieges.

Veranstaltungsort: Bibliotheksraum der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-MITTE (im Nikolaiviertel)

In seinem Vortrag faßt der Referent Forschungsergebnisse aus Teilen einer umfangreichen, vom Ungarischen Wissenschaftlichen Forschungsfonds (OTKA, K-81562) geförderten Untersuchung zusammen, an der neben ihm selbst noch sein am selben Institut tätiger Kollege Dr. Tibor Dömötörfi arbeitet.

Zur Person des Referenten: 1964 in München geboren, studierte Schmidt-Schweizer Geschichts- und Politikwissenschaften in München und Freiburg i. Br. und erlangte den akademischen Grad Magister Artium an der Universität Freiburg (1992). Er wurde 1995 an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und 2000 an der Universität Freiburg promoviert. Er hielt sich mehrfach für seine Studien und Forschungen in Ungarn auf, für die er in den Jahren 2001 bis 2003 mit Stipendien der Universität Freiburg, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), des Europa-Instituts Budapest und der Gerda-Henkel-Stiftung gefördert wurde. Er verfaßte zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Monographien u. a. zur politischen Systemtransformation in Ungarn, zum Kádárismus und zu den deutsch-ungarischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Gegenwärtig ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter (senior fellow) am Institut für Geschichtswissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest und arbeitet als freiberuflicher Fach- und wissenschaftlicher Übersetzer.

Der Eintritt ist frei. Einer vorherigen Anmeldung bedarf es nicht. Gäste sind herzlich willkommen.

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JUNI 2013

05.06.2013, 17.30 Uhr, in BERLIN, Vortrag von Dr. Andrea ÓHIDY (Erziehungswissenschaftlerin und Bildungsforscherin, Universität Magdeburg)

Roma im ungarischen Bildungssystem: Chancen, Erfolge, Probleme

Veranstaltungsort: Bibliotheksraum der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-MITTE (im Nikolaiviertel)

In ihrem von Lichtbildprojektionen begleiteten Vortrag wird die Referentin, gestützt auf eigene Feldforschungen in Ungarn, die Bildungssituation der von ihr auf 700.000 Mitglieder geschätzten ungarischen Roma-Minderheit untersuchen, deren Bildungsbeteiligung trotz zahlreicher politischer Maßnahmen noch immer nicht befriedigend ist. Dieser Umstand läßt diese heterogene Minderheit politisch, sozial und kulturell zu den an meisten benachteiligten Minderheiten in Ungarn gehören. Der Vortrag gibt einen Überblick über die (Nicht-)Teilnahme und (Nicht-)Teilhabe der ungarischen Roma am ungarischen Bildungssystem, erkundet die Gründe ihrer unzureichenden Partizipation und stellt die Frage, wie diese Situation verbessert werden könnte. Dabei werden erste (für den Vortrag in einer Auswertung nur auf Roma-Frauen bezogene) Ergebnisse einer Interviewstudie zum Thema "Erfolgreiche Bildungskarrieren von Roma im ungarischen Bildungssystem" präsentiert, die mit Hilfe narrativer Interviews untersucht, welche Faktoren begünstigend bei denjenigen wirkten, die einen Hochschulabschluß erreicht haben.

ZUR PERSON DER REFERENTIN: Frau Dr. Óhidy legte 1995 ihr Staatsexamen für die Primarstufe an der Szent István Jászberény Universität und 2000 für die Sekundarstufe an der Eötvös Lóránd Universität (ELTE) Budapest ab. Daran schloß sich ein Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Diplomabschluß 2003 an, gefolgt von der Promotion 2008. 2010 erlangte sie den Grad eines Ph.D. an der ELTE und ist seit 2011 Mitglied an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Von 2004 bis 2009 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld, von 2009 bis 2012 an der Universität Münster, 2011 und 2012 nahm sie eine Vertretungsprofessur am Lehrstuhl für Internationale und Interkulturelle Bildungsforschung der Universität Magdeburg wahr, wo sie seit 2012 weiterhin als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist. Ihre Lehr- und Forschungstätigkeiten umfassen verschiedene europäische Universitäten wie die ELTE, die Universität Wien u. a.

Dieser Vortrag schließt sich an unseren Vortrag vom 28. Februar 2013 über Roma-Bildungsfragen von Arno Niederle (Wien) an, der als Politologe und Mitarbeiter in der österreichischen, auch für Roma-Projekte in Ungarn tätigen Caritas aus der Sicht der Betreuungsinstitutionen die Bildungssituation dargestellt hatte. Dieser (oftmals paternalistischen) Außensicht stellt Frau Dr. Óhidy die Innensicht aus dem Blickwinkel der Betroffenen gegenüber.

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11. Juni 2013, 18.30 Uhr – Vortrag in BERLIN

Prof. Dr. Stefan OKRUCH, seit 2005 Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, an der deutschsprachigen Gyula Andrássy Universität, Budapest (AUB); daselbst Prorektor der Universität

Die Lage der ungarischen Wirtschaft und ihre Perspektiven

Ort: Raum 2249a, Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin (Zugang über den Haupteingang oder über den rückwärtigen Eingang Dorotheenstraße), Unter den Linden 6, 10117 BERLIN-MITTE

Zur Person des Referenten: 2009 erfolgte Okruchs Ernennung zur Universitätsprofessur als egyetemi tanár nach vier Jahren Tätigkeit als Professor für Volkswirtschaftslehre, insbes. Wirtschaftspolitik, an der Andrássy Universität Budapest. Davor hatte Okruch an dieser Universität seit deren Gründung 2002 eine Dozentur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, inne. Zwischenzeitlich war er Dekan der Fakultät für Internationale Beziehungen. Vor seiner Tätigkeit in Ungarn nahm er 2002 eine Vertretung der Professur für Allgemeine Wirtschaftspolitik an der Universität Kassel wahr und war ab 1997 Forschungsreferent der Max-Planck-Projektgruppe „Recht der Gemeinschaftsgüter“ in Bonn sowie im Anschluß an sein 1987 begonnenes Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth von 1992 bis 1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie.

Er ist Mitglied des Kuratoriums der DUG und in seiner Eigenschaft als Prorektor der Leiter der Auswahlkommission für die Vergabe der Bestenpreise und Stipendien, die die DUG seit zehn Jahren zu Beginn eines jeden neuen Studienjahres an der Andrássy-Universität vergibt.

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17. Juni 2013, 15.00 bis 17.00 Uhr – Vortrag in HAMBURG

PD Dr. Norbert SPANNENBERGER, Historiker am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropa im Historischen Seminar am Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) der Universität Leipzig

Das Bild vom "Bollwerk der Christenheit" in Ostmitteleuropa von den Türkenkriegen bis zum jugoslawischen Bürgerkrieg: vom Topos zum Mythos

Ort: Fogelius-Saal (Vortragssaal, 1. Obergeschoß, Raum 110) im Institut für Finnougristik/Uralistik, Johnsallee 35, 20148 HAMBURG

ZUM INHALT des von Lichtbildprojektionen begleiteten VORTRAGS: Der Titel "antemurale Christianitatis" (Vormauer, auch: Bollwerk der [westlich-römischen] Christenheit) wurde im Spätmittelalter vom Heiligen Stuhl verliehen. Er wurde rasch in den diplomatischen Alltag übernommen, des ursprünglich christlichen Inhalts entkleidet und zur Verfolgung eigener Machtansprüche gegenüber anderen Staaten eingesetzt, wie ihn alsbald – selbst nicht römisch-katholische – Bevölkerungsgruppen zur eigenen Identitätsstiftung nutzten. Die Profanisierung des Begriffes erfuhr im Zeitalter der Romantik unterschiedliche Bedeutungsinhalte je nach den eigenen Interessen und entwickelte sich zu einem Mythos der modernen Nationalideologien: statt katholisch-christliches Bollwerk nun die Wertegemeinschaft "Mittel- und Westeuropa" bzw. "westeuropäische Kultur", mit der Katholiken und Protestanten die Trennlinie zur Orthodoxie im östlichen Mitteleuropa festigten (obwohl das Bild vom Bollwerk auch die Serben und Rumänen in ihrem Kampf gegen die Osmanen benutzten). Diese "Selbstadelung", Schutzschild gegen Gefahren aus dem Osten zu sein, nahm die jeweilige intellektuelle Elite – vor allem in ihrer Geschichtsschreibung – vor und rückte so das eigene Land ideell nach Westen, indem es sich selbst zu einem Teil der zu verteidigenden "mittel- und westeuropäischen Wertegemeinschaft" machte. Eine gegen den Westen gerichtete Bedeutung erfuhr der Begriff im Serbien des Jugoslawienkrieges.

ZUR PERSON DES REFERENTEN: PD Dr. Norbert Spannenberger (geb. 1969 in Pécs/Fünfkirchen) wurde nach seinem Studium der Geschichtswissenschaften an der Universität München promoviert. Seit 2010 arbeitet er als Historiker am Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropa im Historischen Seminar am Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Universität Leipzig. Dort habilitierte er sich Ende 2011 mit einem die deutschen Siedler in Südtransdanubien betreffenden Thema und nimmt Lehrtätigkeiten an den Universität in Leipzig, Bern und Pécs/Fünfkirchen wahr. Er hat mehrere Monographien veröffentlicht (u.a. mit Gerhard Seewann über die Akten des Volksgerichtshofprozesses gegen [Volksgruppenführer] Franz A. Basch; ferner zu verschiedenen Aspekten der Volksbundes der Deutschen in Ungarn und zur Zwischenkriegszeit; schließlich zur Ansiedlungsgeschichte der Deutschen im Ungarn der Habsburger Zeit). Dr. Spannenberger ist Vizepräsident der DUG mit vorrangiger Zuständigkeit für die Bereiche Geschichte und Politik.

Der Referent hat diesen Vortrag bereits in Berlin gehalten; deshalb wird der Vortrag nicht in Berlin wiederholt!

- Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner DUG und des Instituts für Finnougristik/Uralistik an der Universität Hamburg -

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24.06.2103, 18.00 Uhr – DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN

Zoltán KISZELLY (Politologe; Dozent an der János-Kodolányi-Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie Dozent für vergleichende Politikforschung der Századvég-Stiftung, beide Budapest):

Rassismus und Antisemitismus in Ungarn

Ort: Bibliotheksraum in der Gedenkstätte zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolakirchplatz 5-7, 10178 BERLIN-MITTE (im Nikolaiviertel)

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25.06.2013, 18.15 Uhr – Kooperationsvortragsveranstaltung in GÖTTINGEN

Vortrag von Zoltán KISZELLY (Politologe; Dozent an der János-Kodolányi-Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie Dozent für vergleichende Politikforschung der Századvég-Stiftung, beide Budapest):

Was ist bloß in Ungarn los? Darstellung der akuellen Entwicklungen in der Innen- und Außenpolitik Ungarns

Ort: Raum 0.602 (Erdgeschoß), Kulturwissenschaftliches Zentrum (KWZ) der Philosophischen Fakultät, Georg-August-Universität Göttingen, Heinrich-Düker-Weg 14, 37073 GÖTTINGEN

- Eine Kooperationsveranstaltung von Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, und Ungarn-Klub an der Universität Göttingen -

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26.06.2013, 18.15 bis 19.45 Uhr – Kooperationsvortragsveranstaltung in MÜNSTER

Vortrag von Zoltán KISZELLY (Politologe; Dozent an der János-Kodolányi-Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie Dozent für vergleichende Politikforschung der Századvég-Stiftung, beide Budapest):

Ungarn zehn Monate vor den Wahlen zum ungarischen Parlament und zum Europaparlament – die Regierungs- und die Oppositionsparteien formieren sich

Ort: Hörsaal SCH 100.2, Scharnhorststr. 100, Institut für Politikwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität (WWU), 48151 MÜNSTER

- Eine Kooperationsveranstaltung von Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, und Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V., Münster, sowie Institut für Politikwissenschaften an der WWU -

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27.06.2013, 18.00 Uhr – Kooperationsvortragsveranstaltung in BAMBERG

Vortrag von Zoltán KISZELLY (Politologe; Dozent an der János-Kodolányi-Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie Dozent für vergleichende Politikforschung der Századvég-Stiftung, beide Budapest):

Was ist bloß in Ungarn los? Darstellung der aktuellen Entwicklungen in der Innen- und Außenpolitik Ungarns

Ort: Raum F21/03.81, Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Fach Politikwissenschaft, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Feldkirchenstr. 21, 96052 BAMBERG

- Eine Kooperationsveranstaltung von Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, und Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg -

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27.06.2013, 18.30 Uhr – Vortragsabend als Kooperationsveranstaltung in MÜNCHEN

Das INTEREG (International Institute for Ethnic-Group Rights and Regionalism – Internationales Institut für die Rechte ethnischer Gruppen und für Regionalismus) lädt mit Unterstützung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, zum Vortragsabend

"Regionale Autonomie – Eine Lösung für Nationalitätenkonflikte im östlichen und südöstlichen Europa?
Aktuelle Fallbeispiele betreffend
a) die ungarischen Minderheiten in Rumänien und in der Slowakei sowie
b) das Ohrider Rahmenabkommen vom 13. August 2001 für eine angemessene Beteiligung der albanischen Minderheit in der Politik und der Verwaltung Mazedoniens"

Ort: Heßstraße 24/II (Konferenzraum der Ackermann-Gemeinde e. V.), 80098 MÜNCHEN
 

Programm

18.30 Uhr: Begrüßung durch Dr. Meinolf Arens, Vorsitzender des Trägervereins des INTEREG
18.45 Uhr: Vortrag von Katerina Kakasheva M.A.:"Das Ohrider Rahmenabkommen vom 13. August 2001 und seine Folgen für die staatliche Stabilität und das Zusammenleben der Bevölkerung in Mazedonien."
19.20 Uhr: Diskussion
19.40 Uhr: Vortrag von Dr. Meinolf Arens:"Die ungarischen Minderheiten in der Slowakei und Rumänien und die Debatten um politische Autonomie seit der Wende von 1989. Realitäten und Mythen."
20.15 Uhr: Diskussion
20.30 Uhr: Kleiner Empfang
 
Eintritt frei. Verbindliche Anmeldung erbeten unter E-Mail info@intereg.org (bis 21.06.2013). Wegen der begrenzten Zahl von Sitzplätzen erfolgt deren Reservierung in der Reihenfolge des Einganges der Anmeldungen!

Zu den Referenten:

Katerina Kakasheva, geb. 1989, studierte Linguistik, Politologie und European Studies an den Universitäten in Skopje und Kassel, arbeitete u. a. in Skopje für die Deutsche Botschaft und nahm als Referentin seit 2010 an mehreren Veranstaltungen/Konferenzen (z. B. dem "Forum Hungaricum") zum südöstlichen Europa teil. Themenfelder wie nachwendezeitliche regionale Entwicklungsprozesse, Minderheitenfragen und die Umgestaltung der politischen Ordnung im Zentralbalkan stehen im Mittelpunkt ihres Interesses. In ihrem Referat "Das Ohrider Rahmenabkommen vom 13. August 2001", in dem sie sich mit den Folgen für die staatliche Stabilität und das Zusammenleben der Bevölkerung(en) in Mazedonien auseinandersetzt, wird sie rechtliche Aspekte ebenso zur Sprache bringen wie auch die Fragen der Regionalentwicklung, des Regionalismus und einer möglichen Vorbildfunktion des Abkommens für andere Staaten der Region behandeln.

Dr. Meinolf Arens, geb. 1967, Studium der Osteuropäischen, Mittleren und Neuen Geschichte sowie der europäischen Ethnologie in Münster und Wien. Promotion 2001. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Minderheitenfragen, Religionsgeschichte und Geschichte des Donau-Karpatenraumes. Von 2009 bis 2013 war er Leiter des Forschungsprojekts zu deutschen ethnischen und nationalen Gruppen im südöstlichen Europa im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit des Hauses des Deutschen Ostens (HDO) und des INTEREGs, beide in München. Seit 2012 ist er Vorsitzender des INTEREG-Trägervereins und Mitarbeiter am Forschungsprojekt "Daker" am Institut für Alte Geschichte der Universität Wien zum Thema "Antikenrezeption in Siebenbürgen und Ungarn vom 18. bis zum 20. Jahrhundert".

- Eine Veranstaltung des Münchner INTEREG in Kooperation mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin -

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JULI 2013

02.07.2013 18.00 Uhr – DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN

Dr. Meinolf ARENS (Historiker; Wien und München):

Das Leben des ungarischen Königs Ladislaus I. des Heiligen (Szent László) in den Augen seiner Zeitgenossen und die Metamorphosen seines Bildes ab seinem Tode 1095 bis heute

Ort: Bibliotheksraum in der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus, Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 BERLIN

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04.07.2013 18.00 Uhr – DUG-Vortragsveranstaltung in BERLIN

Dr. Sándor KURTÁN (Assistenzprofessor an der Corvinus-Universität Budapest; vormals Mitherausgeber des Politischen Jahrbuchs Ungarns sowie der "Politikatudományi Szemle" [Politikwissenschaftlichen Rundschau], Budapest)

Kontinuitäten – Diskontinuitäten: Elitenwechsel in der politischen Klasse Ungarns nach dem Systemwechsel 1989/1990. Eine kritische Bestandsaufnahme.

MODERATION: Bernd-Rainer BARTH (Berlin; Historiker, Hungarologe)

Ort: Seminarraum 3 (3. Etage), Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstr. 12, 10117 BERLIN

In einem Überblick auf die Ausführungen schreibt der Referent: Der Systemwechsel in Ungarn (im Deutschen: die "Wende") brachte 1989/1990 eine schnelle Änderung des politischem Systems: aus einer Einparteiendiktatur wurde eine pluralistische Demokratie. Etwas langsamer, aber ähnlich tiefgreifend verlief die wirtschaftliche Transformation: die Marktwirtschaft löste die zentral geleitete Planwirtschaft ab. Trotz all dieser umfassenden Veränderungen in Politik, Wirtschaft und damit einhergehend im sozialen Leben stellte sich schon am Anfang der 1990er Jahre und seitdem – hauptsächlich in der Politik – immer wieder die Frage, inwieweit es mit diesen Umbrüchen zu einem Wechsel in "der" Elite oder in den Eliten des Landes kam.

Der Vortrag versucht, auf Grund empirischer Untersuchungen kritisch der Frage nachzugehen, wie in zwei Segmenten der politischen Klasse, nämlich jener der Abgeordneten des Parlaments und jener der Minister der verschiedenen Regierungen, eine Kontinuität bzw. Diskontinuität bezüglich der Eliten der 1980er Jahre feststellbar ist.

Die Wahlen im Jahre 2010 brachten eine gravierende Veränderung in der Zusammensetzung des Parlaments mit sich (die aktuelle Regierung sprach wegen der ausgebliebenen Revolution 1989 sogar von einer "Revolution an den Wahlurnen des Jahres 2010", aus der sie die Legitimation für eine Neugestaltung der ungarischen Verfassung unter Ablösung der 3. Republik zog). War dies zugleich ein Hinweis auf einen Elitenwechsel? Denn traditionsreiche "Alt-Parteien" fielen 2010 bei den Wahlen durch, Neugründungen schafften den Sprung ins Hohe Haus. Altbekannte Gesichter im politischen Leben Ungarns verschwanden in der Versenkung, doch andere hielten sich neben neuen, denen gegenüber sie ihren Einfluß behaupteten. Im zweiten Teil des Vortrages soll auf diese Fragestellung eingegangen werden.

Zur Person des Referenten: Der 1951 geborene Referent ist seit 1990 Assistenzprofessor an der Corvinus Universität Budapest. Nach einem Studium der Physik in Wien und Budapest wechselte er in die Politikwissenschaft. Von 1979 bis 1990 arbeitete er als Assistent an der ELTE (Eötvös Loránd Universität) in Budapest und erwarb 1990 den Doktorgrad in politischer Theorie. Seine Forschungsgebiete erstrecken sich schwerpunktmäßig auf den ungarischen Parlamentarismus, die Entwicklungen der politischen Eliten in Ungarn sowie die Geheimdienste in politischen Systemen. In den Jahren 1989 bis 2003 war er Mitherausgeber des auch außerhalb Ungarns sehr bekannten Politischen Jahrbuchs Ungarns und von 2000 bis 2010 Mitherausgeber der renommierten Zeitschrift "Politikatudományi Szemle" (Politikwissenschaftliche Rundschau).

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AUGUST 2013

31.08.2013 16.00 Uhr – Vortragsveranstaltung in MAGDEBURG

Klaus RETTEL (Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. - DUG - Sitz Berlin)

Die Politik Kaiser Ottos I. – Ursachen für und Wirkungen auf das Seßhaftwerden des asiatischen Reitervolkes der Magyaren.

Ort: Infopavillon (Glasbau) am Kulturzentrum 'Kloster Unser Lieben Frauen', MAGDEBURG.

Eine allgemein-öffentliche Veranstaltung der Berliner DUG im Rahmen des diesjährigen (3.) Kaiser-Otto-Festes zwischen Magdeburger Altstadt und Dom vom 30. August bis 1. September 2013. Der Eintritt zum Vortrag als solchem ist frei, allerdings ist der generelle Eintritt zum Festgelände zu zahlen.

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SEPTEMBER 2013

13.09.2013 10.00 Uhr – Preis- und Stipendienvergabe in BUDAPEST (im Rahmen der feierlichen Eröffnung des neuen Studienjahres im Spiegelsaal der Andrássy-Universität; Festetics-Palais, Pollack Mihály tér 3, HU-1088 Budapest)

Seit mehreren Jahren in ununterbrochener Reihenfolge vergibt die DUG durch  ihren Präsidenten Klaus RETTEL ihre ausgelobten und finanziell dotierten Stipendien und Bestenpreise an die von der Auswahlkommission vorgeschlagenen Personen (Jahrgangsbesten und Verfasser herausragender Abschlußarbeiten). Die Preisträger in diesem Jahr:

Karl-Rath-Preise (zum neunten Male für die besten Magisterarbeiten des aktuellen Absolventenjahrgangs der Andrássy-Universität vergeben):
1. Preis: dr. Judit TÖMÖR: Nutzungs- und Verwendungsbeschränkungen als Eingriffe in die Warenverkehrsfreiheit
2. Preis: Brigitta LENGYEL: Die Seigniorage in Ungarn
3. Preis: Hella TROSZT: Die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns – Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit Ungarns mit seinen wichtigsten Konkurrenten in Mittelosteuropa aus der Sichtweise ihrer Attraktivität für ausländische Investitionen

Preis für den jahrgangsbesten Absolventen 2013 (zum achten Male vergeben):
Jonathan MEISSNER

Studienpreis (Erlaßstipendium) der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V., Berlin (zum siebenten Male vergeben):
Máté HALÁSZ
Der Erhalt des Studienpreises ist an folgende kumulative Voraussetzungen geknüpft: Er geht an den Studenten oder die Studentin mit dem besten Notendurchschnitt der studienbegleitenden Prüfungen in einem der beiden Master-Studiengänge der Fakultät für Internationale Beziehungen, wobei der/die Ausgezeichnete Deutsch nicht als Muttersprache spricht und aus einem der 2004 oder später der EU beigetretenen Staaten oder aus einem der EU nicht angehörenden Staat kommt.

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21.09.2013 15.00 Uhr – Ausstellungseröffnung in DEBRECEN

Vernissage der Ausstellung moderner Kunst von Péter János NOVÁK mit anschließendem Empfang, Galerie DEOEC Élettudomány, Nagyerdei körút 98, 4000 Debrecen [Zufahrtsstraße zum Egyetem tér; Ausstellungsfläche im Wandelgang der modernen Universitätsneubauten hinter dem Hauptgebäude der Debreziner Universität])

Die von der DUG unterstützte Ausstellung bietet einen Querschnitt des Schaffens des 1975 in Debrecen geborenen und derzeit in Berlin lebenden Illustrators und Malers Péter János NOVÁK. Nach der Würdigung der Ausstellung durch die bildende Künstlerin Szalma JÁNOS und im Anschluß an die von einem Grußwort des DUG-Präsidenten Klaus RETTEL begleitete Eröffnung: Einladung zum Stehempfang.

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28.09.2013 ab 14.00 Uhr mit offenem Ende am Abend - Musikalischer Ungarntag in POTSDAM

29.09.2013 ab 14.00 Uhr mit offenem Ende am Abend - Musikalischer Ungarntag in POTSDAM 

Zwei musikalisch begleitete Ungarnnachmittage und -abende im Rahmen der Veranstaltung "Antikmeile Jägerstraße" im "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten Edit Keller", Jägerstr. 35, 14467 Potsdam. Es spielt das "Csárdás-Trió Vilmos" aus Budapest.

Eine gemeinsame Veranstaltung von DUG und "Kulturtreff und ungarische Spezialitäten Edit Keller". Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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30.09.2013 18.30 Uhr – Buchvorstellung in BERLIN mit der Autorin Dr. Ágnes Tóth

Ort: Panoramasaal des Collegiums Hungaricum Berlin, Dorotheenstr. 12, 10117 Berlin-Mitte

Die mit "Rückkehr 1946-1950 – Ungarndeutsche Erlebnisberichte" betitelte Veranstaltung stellt das gleichnamige 2012 auf deutsch erschienene Buch der Autorin Dr. Ágnes TÓTH (Institut für Minderheitenforschung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest) vor, ferner den von ihr zusammen mit Erzsébét APRÓ 2013 herausgegebenen "Archivführer zur ungarndeutschen Geschichte in den Komitatsarchiven Ungarns 1670 – 1950".

Begrüßung:


Prof. Dr. Mathias WEBER, Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg), sowie

Klaus RETTEL, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin

Vorstellung der Bücher (einschließlich der Projektion historischer Fotos über die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn):

Hon.Prof. Dr. Konrad GÜNDISCH, stellvertr. Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg)

Gespräch mit der Autorin: Hon.Prof. Dr. Konrad GÜNDISCH

Anschließend Diskussion

Danach Buffetempfang

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

– Eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa (Potsdam), des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE, Oldenburg), der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG) und des Instituts für Minderheitenforschung, Forschungszentrum für Gesellschaftswissenschaften, Ungarische Akademie der Wissenschaften (Budapest) mit freundlicher Unterstützung des Collegiums Hungaricum Berlin –

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OKTOBER 2013

02.10.2013 18.00 Uhr – Vortrag und Empfang aus Anlaß und am Vorabend des deutschen Nationalfeiertages im Professorenclub der Universität DEBRECEN

Auch 2013 gibt die DUG zusammen mit dem Deutschen Kulturforum Debrecen ihren traditionellen Empfang aus Anlaß des deutschen Nationalfeiertages, diesmal am Vorabend (2. Oktober) des Tages der deutschen Einheit.

Begrüßungen:

Dr.  Andrea HORVÁTH, Vorsitzende des Deutschen Kulturforums Debrecen

Klaus RETTEL, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin

Festvortrag:

DUG-Vizepräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Michael QUANTE (Philosophisches Seminar an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster)

"Welches Maß, wessen Werte – Gesellschaftliche Herausforderungen des Fortschritts in den Lebenswissenschaften"

Der Text des auf deutsch gehaltenen Vortrags und eine ungarische Übersetzung sind auf der Unterseite "Inhaltsangaben/Berichte zu DUG-Veranstaltungen -> Inhaltsangaben/Berichte zu den DUG-Vorträgen im Jahr 2013" unter dem Datum vom 02. Oktober 2013 nachzulesen.

Der Festredner ist seit November letzten Jahres Ehrendoktor der Philosophischen Fakultät der Universität Debrecen, welche nicht nur eine der fünf Exzellenzuniversitäten Ungarns ist, sondern diese Auszeichnung auch im Hinblick auf ihren – nicht zuletzt mittels Neubauten – stark erweiterten und in Ungarn führenden Lehr- und Forschungsbereich der Lebenswissenschaften erhalten hat. Prof. Dr. Quante ist mit mehreren einschlägigen auf ungarisch erschienenen Büchern auf Ungarns wissenschaftlichem Buchmarkt vertreten.

Anschließend Buffetempfang in den repräsentativen Räumen des Professorenclubs. Der Club ("Professzori Klub") befindet sich in einer Villa auf dem parkartigen Gelände der Debreziner Universität (beim Orvostörténeti Muzéum), Nr. 56.

Außer den geladenen Gästen sind sonstige Interessierte nach vorheriger Anmeldung unter info@d-u-g.org herzlich willkommen.

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10.-12.10.2013 (mit gemeinsamer Anreise am 08./09. und Abreise am 13.10.2013) – FORUM HUNGARICUM IV in ILOK/Kroatien

Die DUG setzt die 2010 begonnene Reihe ihrer FORA HUNGARICA mit dem FORUM HUNGARICUM IV im kroatischen Ilok/Újlak, diesmal unter der Schirmherrschaft von S. E. Hans Peter ANNEN, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Zagreb, fort. 2013 fand die dreitägige Konferenz (mit einer eintägigen Busexkursion durch das kroatische Slawonien und Syrmien sowie die serbische Wojwodina zu Siedlungen der 'kleinen Minderheiten') in Zusammenarbeit mit dem Haus des deutschen Ostens (HDO) und dem Internationalen Institut für Nationalitätenrecht und Regionalismus (INTEREG), beide in München, statt.

Einzelheiten zur Entwicklung der FORA HUNGARICA und speziell zum FORUM HUNGARICUM IV können auf der Unterseite "FORUM HUNGARICUM" nachgelesen werden.

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29.10.2013 18.00 Uhr - Vortragsveranstaltung in BERLIN

Dr. Ottmar TRASCA, Leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte George Baritiu als Außenstelle der Rumänischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Cluj/Kolozsvár/Klausenburg sowie Dozent an der dortigen Babes-Bolyai-Universität referiert über

"Die Sathmarer Schwaben – eine deutsche Minderheit in zwei Ländern"

Ort: Hörsaal 2014b, Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 BERLIN-MITTE

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

– Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin, und Deutsch-Rumänischer Gesellschaft e. V. (DRG), Sitz Berlin –


ANMERKUNGEN zum geschichtlichen Hintergrund des Vortrags und damit zur Geschichte der deutschstämmigen Minderheit der Sathmarer Schwaben:

Während die erste auf Betreiben des ungarischen Königs erfolgte Siedlungswelle aus den schwäbischen und hessischen Gebieten längs des Rheins bereits Anfang des 11. Jahrhunderts nachgewiesen ist, wobei den Kolonisten später Freibriefe und Sonderrechte ähnlich denen der "Sachsen" zugestanden wurden (das Privileg des Königs Andreas II. von 1230 an die "Zathmar Nemethi" = Sathmarer Deutschen), so gingen diese Siedler – auch wenn sie sich noch im 13. Jahrhundert auf ihre deutsche Abstammung und die damit verbundenen Sonderrechte beriefen – in den folgenden Jahrhunderten in der übrigen Bevölkerung auf. 

Die heute anzutreffenden Nachkommen deutscher Kolonisten gehen auf die von den –  wohlgemerkt! – adligen Großgrundbesitzern (nicht wie früher vom König) angeworbenen Siedler zurück, mit deren Hilfe das Land nach der Vertreibung der Osmanen und den Adelsaufständen (auch als sog. Befreiungs- und Kuruzzenkriege bezeichnet) in all seiner Verwüstung und Entvölkerung dem Adel wieder Nutzen und Einnahmen bringen sollte. Das Grafengeschlecht Károlyi begann mit der Anwerbung von Siedlern bereits 1712, doch blieben von den ca. 1.400 Personen durch Entbehrungen und Tod, durch Unterlassen der zugesagten gräflichen Unterstützung und die darauf folgende Abwanderung nur etwa 250 Personen übrig. Diesen Fehlschlag korrigierte Károlyi sehr schnell, so daß schon mit Ablauf des ersten Jahrzehnts die ansässigen Siedler selbst Beauftragte aussandten, die in ihrer alten schwäbischen Heimat neue Kolonisten anwarben. 

Größere Siedlungswellen erfolgten danach in Zeitabständen von 12 bis 25 Jahren bis zum Jahre 1810, wobei die Gruppen eine Personenzahl zwischen 250 bis 750 aufwiesen. Neben den Károlyis warben unter anderem die Adelshäuser derer von Bánffy, Schönborn, Wesselényi und Csáky sowie die Bischöfe von Großwardein (Oradea/Nagyvárad) Siedler an. Nach einer erneuten Besiedlungsaktion 1910 erreichte die Zahl der "Donauschwaben" in der als Sathmarer Siedlungsgebiet bezeichneten Region etwa 40.000 Deutsche, die sich nicht den Magyarisierungsbemühungen der Ungarn, vor allem durch die Beschneidung des Deutschunterrichts und das Verbot der Benutzung der deutschen Sprache im 19. Jahrhundert, unterworfen hatten. 

Durch die Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg und die vom Trianon-Vertrag erzwungenen Gebietsabtretungen Ungarns, die folgenden Grenzrevisionen im Zweiten Wiener Schiedsspruch vom 30. August 1940 und dessen Rückgängigmachung nach Ende des Zweiten Weltkriegs wechselte das Sathmarer Gebiet seine staatliche Zugehörigkeit mehrfach zwischen Ungarn und Rumänien. Heute ist die deutsche Bevölkerung vor allem im rumänischen Kreis Satu Mare konzentriert, kleinere Siedlungseinheiten finden sich in den angrenzenden Kreisen (vor allem in Bihor), und drei sathmarisch-schwäbische Dörfer liegen auf ungarischem Territorium.

 

(K.R.)

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DEZEMBER 2013


02.12.2013 13.30 Uhr - Kooperationsvortragsveranstaltung in MÜNCHEN

Ort: Konferenzraum der Ackermann-Gemeinde, Heßstr. 24, 80799 MÜNCHEN

Mirjana IVANCIC M.A. (Zagreb/Budapest): Die autonome Provinz Wojwodina und ihr multiethnischer Charakter: Rückblicke – Einblicke – Ausblicke an der neuen Außengrenze der Europäischen Union

Ort: Konferenzraum der Ackermann-Gemeinde, Heßstr. 24, 80799 MÜNCHEN

Zur Person der Referentin und zum Inhalt des Vortrags:

Frau Ivancic M.A. hat sich im Rahmen ihres Politologiestudiums seit langem mit Problemen der – vor allem kleinen – Minderheiten im Donau-Karpatenbecken befaßt. 

Nach ihrem in Zagreb erlangten Magisterabschluß in Übersetzungswissenschaften folgten Studienaufenthalte  in Prag, Brünn, Germersheim, München und Berlin, ergänzt um ein Praktikum im deutschen Bundestag. Während des folgenden Aufbaustudiums an der Fakultät Internationale Beziehungen der in Budapest gelegenen deutschsprachigen Andrássy-Universität wird ihr als Studienjahrbeste der Studienpreis der DUG zuerkannt. Nach Erwerb ihres zweiten Masterabschlusses ist sie derzeit Studentin an der dortigen Doktorschule. Sie ist Mitglied des INTEREG-Kuratoriums.

Frau Ivancic‘ Vortrag geht von dem doppelten Umbruch im westlichen Balkan aus, dieser im Deutschen als "Wende" bezeichneten politischen Neugestaltung des durch den Eisernen Vorhang mehr als 40 Jahre geteilten Europas und der staatlichen Neuordnung des westlichen Balkans nach dem folgenden Jugoslawienkrieg, der von starken ethnisch-nationalistischen Aspekten genährt wurde und daraus seinen Furor im Kampf der Serben um Erhalt ihrer Vormachtstellung bezog. Viele Hoffnungen der Minderheiten auf eine demokratische Neuformierung der Gesellschaften und Staaten, in denen sie lebten, zerstoben ebenso schnell, wie die Angehörigen der Minderheiten unmittelbar zu den Hauptopfern der kriegerischen Auseinandersetzungen wurden.

Eine besondere Entwicklung nahm dabei die zum heutigen Serbien gehörende, inzwischen sich wieder ihres früheren (begrenzten) Autonomiestatus‘ erfreuende Wojwodina. Die  Region konnte trotz einer absoluten Mehrheit der Serben ihren multiethnischen Charakter partiell bewahren. Somit stellt sich die Frage nach den Unterschieden zur Vorkriegszeit: Was ist in den letzten fast 25 Jahren von den Vorstellungen und Wünschen der Jahre 1989/1990/1991 geblieben, welche – auch ökonomischen – Entwicklungen lassen sich nachweisen, und welche Ergebnisse zeitigen die –  innenpolitisch nicht einmütig gebilligten – Bestrebungen Serbiens, den Weg des EU-Beitritts zu gehen?

Zurückblickend auf die ethnisch und religiös motivierten Orgien von Haß und Gewalt im Jugoslawienkrieg wirft das die Frage auf, ob überhaupt und unter welchen Gegebenheiten in welchem Umfang das Miteinanderleben zwischen der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft und den einzelnen Minderheiten wieder möglich geworden ist. Sind die Bedingungen auch für kleine Minderheiten wie Kroaten, Slowaken, Rusynen, Rumänen, aber auch Deutsche oder Ungarn in deren Siedlungsgebieten günstiger, in denen stärkere regionale Eigenentwicklungen formal gewährleistet sind, wie es in der Wojwodina der Fall ist? Welche Rolle kann die zahlenmäßigl schwindende ungarische Bevölkerungsgruppe in ihren Wohngebieten spielen, wie gestaltet sich ihre demographische Situation? Zu fragen ist dabei auch nach den Perspektiven, die sich aus einer Stärkung regionaler Kompetenzen in der Wojwodina für das Zusammenleben der Mehrheit mit den Minderheiten ergeben könnten. Anspruch und Realität wird die Referentin anhand konkreter Beispiele aus der nunmehr an den Außengrenzen der EU liegenden Wojwodina beleuchtet.

Die Veranstaltung ist eintirittsfrei, aber eine Anmeldung bis zum 26. November 2013 ist erbeten.

- Eine Kooperationsveranstaltung von INTEREG (International Institute for Ethnic-Group Rights and Regionalism – Internationales Institut für die Rechte ethnischer Gruppen und für Regionalismus) mit Sitz in München und Deutsch-Ungarischer Gesellschaft e. V. (DUG), Sitz Berlin -


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