Seit 1991 die einzige deutsch-ungarische Gesellschaft mit Sitz in der deutschen Hauptstadt

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Die DUG bedauert sehr mitzuteilen, daß die am 2. Dezember 2021 zur Feier ihres 30-jährigen Bestehens geplante Veranstaltung aus Gründen des Gesundheitsschutzes vor dem CORONA-Virus abgesagt werden muß!

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DIE GRÜNDUNG DER DEUTSCH-UNGARISCHEN GESELLSCHAFT BERLIN-BRANDENBURG AM 25. November 1991

 

Die Mauer in Berlin ist gefallen, die physisch-politische Wiedervereinigung Deutschlands im Oktober 1990 vollzogen.

Es war die Antwort auf den Mauerfall, als im Laufe des Sommers 1991 einige Freunde Ungarns aus – so erschien es damals ja noch – den beiden Teilen der Stadt zusammenkamen: Wie konnten unter den aktuellen politischen Gegebenheiten die deutsch-ungarischen Beziehungen in der alten deutschen Hauptstadt auf eine neue Grundlage gestellt und die Teilungsfolgen überwunden werden?

Erste Sondierungen hatten ergeben, daß die sich im besten Sinne als ungarische Traditions- und Heimatvereine verstehenden Gruppierungen der Exilungarn und deren Angehörigen nicht fusionieren würden. Es war nicht nur diese Ablehnung seitens der 1947 im Westteil der Stadt gegründeten „Ungarischen Kolonie“ und der 1990 im ehemaligen Ostberlin ins Leben gerufenen „Ungarischen Vereinigung e. V.“, es war auch der Wunsch nach einer über den Zweck der vorgenannten Vereine hinausgehenden Aufgabenstellung, welche die deutsche und die ungarische Nation länderübergreifend verbinden würde. So sollte vor allem die Mitwirkung auch deutscher, der ungarischen Sprache nicht mächtiger Mitglieder möglich sein. Und es sollte eine Plattform geben, von der aus man in die deutsche Bevölkerung hineinwirken und ungarische Interessen vertreten konnte. Es war also eine Neugründung ins Auge zu fassen: Die so dachten, das waren namentlich Botschaftsrat Gyula Kurucz, seit 1. September 1991 Direktor des Hauses der Ungarischen Kultur (ab Januar 1992 in „Haus Ungarn“ umbenannt), Paul Kárpáti, Dozent für Hungarologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Dr. Alexander Tinschmidt (†), Historiker, Dr. Hermann Krätschell, Leiter der Europäischen Akademie Berlin, und Dr. Peter Mitzscherling (†), Berliner Wirtschaftssenator a. D.

Aufbauend auf einer wechselvollen, fast genau 150 Jahre zurückreichenden Geschichte ungarischen Vereinslebens in Berlin sollte der Verein die Begeisterung und den Schwung aufnehmen, der sich aus den neuen politischen Möglichkeiten ergab. Auf privater Ebene sollte nachvollzogen, ja gar vollendet werden, was mit den Jahreszahlen 1953 (Volksaufstand in der DDR), 1956 (Polnischer Oktober), 1956 (ungarischer Volksaufstand), 1968 (Prager Frühling), 1970 und 1980/81 (polnische Arbeiteraufstände) verbunden ist: der ungehinderte Kontakt, der freie Meinungsaustausch von Menschen unterschiedlicher Nationalität und verschiedener Herkunft.

Bewußt wollte man – so wiederholte es der Leiter der Gründungsversammlung Paul Kárpáti – an die Existenz der am 24. November 1917 in Berlin gegründeten „Gesellschaft der Freunde des Ungarischen Instituts an der Universität zu Berlin“ anknüpfen, die ihre Tätigkeit am Ende des Zweiten Weltkrieges eingestellt hatte. Ein schon Anfang August von Dr. Tinschmidt ausgearbeiteter Satzungsentwurf diente in der Folgezeit als Grundlage für Gespräche mit etwa 35 Personen, denen sich später 15 vor allem aus der Wirtschaft kommende Persönlichkeiten zugesellten. Würde eine Vereinsgründung auf genügend Resonanz stoßen

Am 7. November 1991 erging der Gründungsaufruf an die Freunde Ungarns in Berlin und im Land Brandenburg. Als Initiatoren zeichneten Paul Kárpáti, Dr. Hermann Krätschell, Johann Kübler, Dr. Johann Storz und Dr. Alexander Tinschmidt. Zugleich im Namen von Botschaftsrat Gyula Kurucz luden sie zu Montag, dem 25. November 1991, in das Haus der Ungarischen Kultur zur Gründungsversammlung der „Deutsch-Ungarischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg e. V.“ ein.

Die überkommenen Unterlagen geben die offenbar nur mündlich und fernmündlich abgelaufenen näheren Vorbereitungen zur Sitzung nicht wieder. Aus Ideenskizzen geht die Hoffnung hervor, den Mitgliederkreis binnen eines halben Jahres auf 400 Personen erweitern zu können, um eine Geschäftsstelle zu unterhalten. Die Gesellschaft wollte sich auf repräsentative Veranstaltungen aus den Bereichen Literatur und Musik beschränken. Vorgesehen war die enge Verzahnung mit den Aufgaben des „Hauses der Ungarischen Kultur“, dessen Profiländerung und Strukturwandel zu einem „Haus Ungarn“ bereits eingeleitet waren. Im Bundesland Brandenburg sollten autonome örtliche Ungarn-Clubs ins Leben gerufen werden (wobei kein Aufschluß zu erlangen ist, warum man die Arbeit von vornherein auf die Bundesländer Berlin und Brandenburg beschränkte).

Pünktlich um 18.00 Uhr konnte Botschaftsrat Kurucz als Hausherr des Versammlungsortes am 25. November 1991 die Gründungsveranstaltung eröffnen. 32 Personen einschließlich drei Pressevertretern, drei Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses und einem Abgeordneten des brandenburgischen Landtags hatten sich eingefunden. Die als Tischvorlage ausgelegte Satzung einer „Deutsch-Ungarischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg“ wurde einstimmig durch Handzeichen beschlossen und von 26 Personen als Gründungsmitgliedern unterschrieben.

Auf Grundlage dieser Satzung wählte die Versammlung per Akklamation in Einzelwahl den ersten Vereinsvorstand, und zwar jeweils einstimmig:

• zum interimistischen Vorsitzenden: Johann Kübler, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Lichtenberg, aus Karlshorst

• zu seinem Stellvertreter: Ingolf Kschenka, Pfarrer, aus Forst/Bradenburg

• zum Schriftführer: Dipl.-Ing. Hans Kollmann, aus Karlshorst

• zur Schatzmeisterin: Éva Gosztonyi, Angestellte, aus Steglitz.

Auch die Ämter der Kassenprüfer und des Präsidiums (heute: des Kuratoriums) wurden bestellt. In Anerkennung seiner Bemühungen um die Gründung der DUG wurde Botschaftsrat Kurucz zum Ehrenmitglied gewählt.

Die Gründung der Gesellschaft fand in den Medien, Rundfunk und Tagespresse, einen erfreulichen Niederschlag. Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe sandte unmittelbar im Anschluß daran einen Glückwunsch, in dem er betonte, daß die Brandenburger „den Ungarn durch die Ereignisse des Jahres 1989 für immer sehr verbunden“ sind. In seinem die Gründung begrüßenden Schreiben vom 19. Dezember 1991 drückte Ungarns Außenminister Dr. Géza Jeszenszky die Überzeugung aus, „daß die Deutsch-Ungarische Gesellschaft zur Entwicklung einer vielseitigen und auf historischen Traditionen ruhenden Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Deutschland nützlich beitragen“ und sich „zu einer geistigen Werkstatt“ bei der Überwindung der europäischen Teilung entwickeln wird.

 

(Weitere Angaben aus der Frühzeit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft mit Stand des Jahres 2012 können Sie hier finden: www.d-u-g.org/uploads/media/almanach.pdf )

 

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ZUR INFORMATION ÜBER EINE VON DER DUG FINANZIERTE BUCHPUBLIKATION:

7000 Jahre Geschichte – Einblicke in die Archäologie Ungarns

Wegen diverser Nachfragen - auch als Folge der Vorstellung des von der DUG maßgeblich mitfinanzierten Bandes

• auf dem diesjährigen FORUM HUNGARICUM IX (28./29. Mai 2019 in der Botschaft Ungarns in Berlin),

• im Rahmen einer Tagung der "Ungarischen Gesellschaft für Archäologie und Denkmalpflege" am 13. Juni 2018 im Ungarischen Nationalmuseum in Budapest und

• auf einer Veranstaltung der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts am 5. Juli 2018 in Frankfurt/Main) -

finden Sie nachstehend einige Angaben zum Entstehen des Buches sowie die Wiedergabe des Inhaltsverzeichnisses.

Wir verweisen auf die Möglichkeit, das Buch seit Anfang Mai 2018 direkt beim BAG-Verlag (s. die Angaben weiter unten) oder über den Buchhandel (nicht aber über die DUG) zum Preise von 39,00 Euro zu beziehen (ISBN 978-3-86705-085-2). Es gibt keinen Subskriptionspreis mehr, da die diesbezügliche Frist zu Ostern dieses Jahres abgelaufen ist.

 

ZUM BUCH:

Der zweisprachige Band "7000 Jahre Geschichte: Einblicke in die Archäologie Ungarns/7000 év története: Fejezetek Magyarország régészetéb" ist erschienen: Mit finanzieller Unterstützung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e.V. (DUG), Sitz Berlin, wird ein gleichermaßen gewichtiges wie wichtiges Buch für alle an Europas Archäologie Interessierten vorgelegt.

Denn das heutige Ungarn als Kerngebiet des Karpatenbeckens besitzt ein außergewöhnlich reiches, aus bewegten Zeiten stammendes archäologisches Erbe, das aus den Zeitläuften von der Steinzeit bis zum Mittelalter reicht. Ein Kristallisationsraum zwischen Ost und West, Nord und Süd, wurde es von Kriegern und Eroberern durchzogen, mehr noch von Gruppen fremder Völker mit ihren Kenntnissen und Fertigkeiten, mit ihren Tieren und Saatgütern und den damit verbundenen Kulturtechniken, mit ihren Lebensweisen nebst (Religions-, Begräbnis-)Kulturen und ihren weitreichenden Verbindungen in die Levante, nach Vorderasien und zum Fernen Osten. Der große, gleichermaßen trennende wie verbindende Donaustrom stellte den Kontakt zu den fortgeschrittenen Balkankulturen sicher. Die Vorzüge des wasserreichen Pannonischen Flachlandes und der es schützenden Karpaten luden zur Kontaktaufnahme, dann zur Weitergabe und zum Erwerb von Kenntnissen, zum Seßhaftwerden und zur ethnischen Vermischung ein.

Das vorliegende Werk beruht auf einer zweisemestrigen deutsch-ungarischen Vortragsreihe, die von den beiden Herausgebern des Buches, Frau PD Dr. Orsolya Heinrich-Tamáska und Herrn Dr. Daniel Winger, dankenswerterweise 2014 und 2015 am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin organisiert und von der DUG ermöglicht wurde. Zusätzlich  wurden nur für das Buch ergänzende Beiträge zu thematisch verwandten Themen verfaßt, so daß sein Inhalt über die Vortragsreihe hinausgeht. Alle Beiträge sind in den beiden Sprachen Deutsch und Ungarisch enthalten. Ziel war es, renommierten Wissenschaftlern die Möglichkeit zu bieten, die Ergebnisse neuester Forschungen, die modernsten Methoden, ferner innovative Ansätze eingehend vorzustellen, auszuwerten sowie zusammenzufassen und so ihre wissenschaftliche Disziplin auf dem alleraktuellsten Stand darzustellen.

Der Band, reich in Farbe und Schwarz-Weiß bebildert und mit umfangreichem Kartenmaterial ausgestattet, befaßt sich auf 282 Seiten mit repräsentativen Zeitabschnitten aus der Archäologie im Gebiet des heutigen Ungarns: Die Darstellungen beginnen im Neolithikum (Stichwort "neolithische Revolution") und reichen über die Bronze- bis zur Eisenzeit; es folgen die Jahrhunderte als römische Provinz Pannonien und die Völkerwanderungszeit; der Blick auf 7000 Jahre Geschichte endet im frühen Mittelalter. Das Buch bietet Fachleuten wie Laien bunte Einblicke in vergangene Lebenswelten, in die Quellen unserer – auch gesamteuropäischen – Geschichte, in die Entwicklung Europas sowie in die Fragestellungen und Methoden der modernen fachbezogenen wie interdisziplinären Forschung am Beginn des 21. Jahrhunderts.

Wir teilen die Hoffnung der Herausgeber,, daß es ihnen gelungen ist, sowohl der breiten Öffentlichkeit als auch der archäologischen Fachwelt ein Buch in die Hand zu geben, das mit Gewinn von Laien wie auch von Fachleuten gelesen werden kann. Zum Inhalt vgl. das Verzeichnis am Ende dieses Beitrages. 

Der Verlag Bernhard Albert Greiner (BAG-Verlag) bietet das geheftete und hardcover-gebundene Buch mit 282 Seiten zum Ladenpreis von 39,-- € an. Machen Sie bitte andere auf das Angebot mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufmerksam. Bitte schicken Sie Ihre verbindliche Bestellung per E-Mail an: info@bag-verlag.de (Dr. Claudia Greiner, Bärenfelser) / per Briefpost an: Verlag Bernhard Albert Greiner, z. Hd. Dr. Claudia Greiner, Rathausstr. 23, 73630 Remshalden / für telefonische Rückfragen: 07151 / 276645).

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INHALTSVERZEiCHNIS (die Zahlen verweisen auf die Seiten des Buches  / für diesen Text wurden im Folgenden die ungarischen und in einem Fall die slowakischen Sonderzeichen durch deutsche Entsprechungen ersetzt sowie das Layout zur Platzersparnis verändert)

5–6 Tartalom Inhalt 
Elöszó • Vorwort

33–32 Bevezetö • Einführung Heinrich-Tamáska Orsolya • Winger Daniel Ember és környezete a Közép-Duna vidékén – új módszerek a régészeti kutatásban 
Der Mensch und seine Umwelt im Mitteldonauraum – neue Methoden der archäologischen Forschung 

1. FEJEZET:
Neolitikum • Az európai civilizáció kezdete 
1. KAPITEL: Neolithikum • Die Anfänge der europäischen Zivilisation  

35–50 Bánffy Eszter Az európai civilizáció kezdetei: az elsö földm?vesek megjelenése Közép-Európa délkeleti régiójában 
Die Anfänge der europäischen Zivilisation: Die Herkunft der ersten Bauern im südöstlichen Mitteleuropa 
42–43 Bánffy Eszter Egy hétezer éves állatfi gura mint építési áldozat?
Eine 7000 Jahre alte Tierfigur als Bauopfer? 
51–60 Barna Judit Tények és talányok: a neolitikus körárkok 
Fakten und Rätsel: Neolithische Kreisgrabenanlagen 

2. FEJEZET
Bronzkor • Egy Európát összeköt? fém korszaka 
2. KAPITEL: Bronzezeit • Das Zeitalter eines Europa verbindenden Metalls

63–74: P. Fischl Klára • Müller Róbert Megjegyzések a Kárpát-medence bronzkori településrendszeréhez 
Bemerkungen zur bronzezeitlichen Besiedlung des Karpatenbeckens 
70–71 Ilon Gábor Egy késö bronzkori aranykincs 
Ein spätbronzezeitlicher Goldschatzfund 
75–88 P. Fischl Klára • Müller Róbert A Dél-Borsodi-síkság és Várvölgy-Nagyláz-hegy – két példa a bronzkorból 
Zwei Beispiele aus der Bronzezeit – die Südborsoder-Ebene in Ostungarn und Várvölgy-Nagyláz-hegy 89–90 

3. FEJEZET:
 Vaskor • Központok és kapcsolatrendszerek 
3. KAPITEL: Eisenzeit • Zentren und Netzwerke

91–116 Durkovic Éva • Jerem Erzsébet • Molnár Attila • Tankó Károly A Kárpát-medence a vaskorban: az interdiszciplináris kutatások legújabb eredményei 
Das Karpatenbecken in der Eisenzeit: aktuelle Ergebnisse interdisziplinärer 
Forschungen 
112–113 Szabó Ádám Egy kelta arany nyakperec (Torques) Ein keltischer Goldhalsring (Torques)
117–126 Gáti Csilla Sírmezök és földvárak: Pécs-Jakab-hegy és Szajk környékének vaskori lelöhelyei 
Bestattungsplätze und Erdwälle: Die eisenzeitlichen Fundplätze in Pécs-Jakab-hegy und bei Szajk  

4. FEJEZET: Császárkor • Rómaiak és barbárok a Dunán innen és túl 
4. 
KAPITEL: Kaiserzeit • Römer und Barbaren dies- und jenseits der Donau

129-146 A Barbaricum • Das Barbaricum 
Kulcsár Valéria A császárkori Barbaricum a Magyar Alföldön: Etnopolitikai változások a Kárpát-medencében az ezredfordulón 
Das kaiserzeitliche Barbaricum in der Ungarischen Tiefebene: Ethnische und politische Veränderungen im Karpatenbecken zur Jahrtausendwende 
134–135 Szabó Ádám Egy szarmata kori díszpajzsdudor ornamentikája 
Die Ornamentik eines sarmatenzeitlichen Zierschildbuckels 
147–156 Gulyás Gyöngyi Mit viseltek a szarmata lányok és asszonyok? Régészeti megfi gyelések az Óföldeák-Ürmösön feltárt temetö sírjai alapján (Kr.u. 4–5. sz.) 
Wie kleideten sich sarmatische Mädchen und Frauen? Archäologische Beobachtungen anhand der Befunde des Gräberfeldes von Óföldeák-Ürmös (4.–5. Jh. n. Chr.) 
157–176 Pannonia • Pannonien 
Borhy László Pannonia római provincia történetéhez – A rómaiak Magyarországon 

Zur Geschichte der römischen Provinz Pannonien – Die Römer in Ungarn 
168–169 Szabó Ádám Egy késö római katonatiszti sisak 
Ein spätrömischer Offiiziershelm 
177–186 Heinrich-Tamáska Orsolya Rómaiak a római hatalom bukása után? Kontinuitáskutatás a keszthely-fenékpusztai római erödben 
Römer nach dem Ende Roms? Kontinuitätsforschung in der römischen Festung von Keszthely-Fenékpuszta 

5. FEJEZET: Népvándorláskor • Germánok és lovas nomád népek kelet és nyugat között 
5. KAPITEL: Völkerwanderungszeit • Germanen und Reiternomaden zwischen Ost und West

189–210 Germánok • Germanen 
Rácz Zsófia • Vida Tivadar Germánok keletröll és nyugatról: A gepidák és langobardok régészete 
Germanen von Osten und Westen: Die Archäologie der Gepiden und Langobarden
198–199 Rácz Zsófia Arany és gránátkö: királyi temetkezések emlékei?
Gold und Granat: Zeugnisse königlicher Bestattungen? 
211–220 von Freeden Uta • Winger Daniel A langobardok „vándorlása”: a szóládi temet? tanulságai 
Die „Wanderung” der Langobarden: Erkenntnisse aus dem Gräberfeld von Szólád

221–244 Lovas nomádok • Reiternomaden 
Heinrich-Tamáska Orsolya Veszedelem keletröl? Hunok, avarok és korai magyarok az aktuális régészeti kutatások tükrében 
Gefahr aus dem Osten? Hunnen, Awaren und frühe Ungarn im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen 
238–239 Heinrich-Tamáska Orsolya • Wicker Erika Arany álcsatos öv egy avar kagán sírjából 
Goldener Pseudoschnallengürtel aus dem Grab eines Awarenkhagans
245–252 Langó Péter • Kustár Rozália • Csösz Aranka A korai magyarok temetkezési rendjéröl: a harta-freifelti temetö ásatási eredményei 
Über die Bestattungsordnung der frühen Ungarn: Ergebnisse aus dem Gräberfeld von Harta-Freifelt

253–274 Irodalom • Literatur 
275–280  Lelöhely jegyzék • Fundortregister 
281–282 Szerzök • Autoren

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