Seit 1991 die einzige deutsch-ungarische Gesellschaft mit Sitz in der deutschen Hauptstadt

Sitz der Gesellschaft: Collegium Hungaricum, 10178 BERLIN-MITTE
Post bitte ausschließlich an Postfach 31 11 24, D-10641 BERLIN – E-Mail: info@d-u-g.org – Tel: +49-(0)30-242 45 73

Aktuell bevorstehende Veranstaltung(en)

VERANSTALTUNGSHINWEISE
(einschließlich Hinweisen auf Fremdveranstaltungen und auf von Dritten verantwortete DUG-Termine)

Die Vorträge der DUG (mit anschließender Aussprache/Diskussion) werden auf deutsch gehalten! Die Einladung ergeht an die DUG-Mitglieder und an alle, die sich für Ungarn interessieren. Gäste sind also herzlich willkommen! Die Veranstaltungen der DUG sind üblicherweise – soweit nicht etwas anderes bei der jeweiligen Veranstaltung vermerkt ist – anmeldefrei und eintrittsfrei!

Die folgende aktualisierte Veranstaltungsübersicht enthält TERMINHINWEISE auch für DRITTVERANSTALTUNGEN - das bedeutet, daß im Falle von DRITTVERANSTALTUNGEN nicht automatisch die DUG-Mitglieder oder die Gäste der DUG eingeladen sind - dies gilt nur dann, wenn für die Teilnahme Anmeldungen direkt beim Veranstalter oder ggf. vermittelt über die DUG notwendig sind (bitte beachten Sie auch die jeweiligen ANMELDEFRISTEN: Datum und Uhrzeit! Nachmeldungen sind nicht möglich!).

Dagegen sind zu den DUG-EIGENEN VERANSTALTUNGEN automatisch alle DUG-Mitglieder sowie als Gäste alle sonstig interessierten Personen eingeladen; die ggf. hinzugefügte Bitte um vorherige Anmeldung empfehlen wir Ihrer Aufmerksamkeit. Details zu den Einladungen im einzelnen folgen jeweils zu gegebener Zeit.

Bei Veranstaltungen, die in der ungarischen Botschaft als deren Eigenveranstaltung oder als Drittveranstaltung - auch von Seiten unserer DUG - durchgeführt oder von der Botschaft als Eigenveranstaltung an einem anderen Ort organisiert werden, behält sich die Botschaft ihr Hausrecht vor. Dies kann dazu führen, daß Anmeldungen im Einzelfall abschlägig beschieden oder nach entsprechender Information an den Anmeldenden dann generell nicht mehr berücksichtigt werden.

Noch einen Hinweis (ausführlich im "Impressum" unter dem Stichwort "Recht am eigenen Bild"): Mit der Teilnahme an einer (Ko-)Veranstaltung der DUG erklärt jeder Besucher sein Einverständnis mit der Anfertigung und Veröffentlichung von audiovisuellem Material (Bild-, Film- und Tonaufnahmen).

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Nächste VERANSTALTUNG der DUG im Rahmen einer KO-VERANSTALTUNG in FRANKFURT/MAIN

Donnerstag, 5. Juli 2018, 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt/M., Palmengartenstraße 10-12, 60325 Frankfurt. 

BUCHVORSTELLUNG "7000 Jahre Geschichte"

Daniel Winger (Rostock) als einer der beiden Herausgeber und Klaus Rettel (Berlin) als Präsident der finanzierenden DUG stellen den Band "7000 Jahre Geschichte - Einblicke in die Archäologie Ungarns" vor. Näheres zu dem Buch am Ende dieser Seite im abgedruckten Inhaltsverzeichnis.

Die Ko-Veranstalter bitten um Ihre unerläßliche persönliche Anmeldung (für Berlin bei Herrn Rettel: info@d-u-g.org, für Frankfurt unter der Adresse: sekretariat.rgk@dainst.de).

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AUF BITTEN DER VERANSTALTER: HINWEIS AUF EINE DRITTVERANSTALTUNG IM UNIVERSITÄTSKLINIKUM REGENSBURG (UKR)

DATUM: 6. Juli 2918, 10.30 Uhr (bis ca. 16.30) | 17.00 Uhr Enthüllung der Semmelweis-Statue | fakultativ nach entsprechender Anmeldung: 18.30 Uhr Stadtrundgang | 20.00 Uhr Abendessen

ORT: Universitätsklinikum Regensburg Hörsaal A2 (Eingang West) Franz-Josef-Strauß-Allee 11 93053 Regensburg

GEDENKVERANSTALTUNG
200 JAHRE IGNAZ PHILIPP SEMMELWEIS (1818-1865) 
"Retter der Mütter" und Begründer der Krankenhaushygiene

Veranstalter / Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Robert Offner
Prof. Dr. Thomas Bein
Universitätsklinikum Regensburg

Konferenzorganisation (Anmeldung, Rückfragen):
Britta Haseneder Referat UK3 Kongresse Universitätsklinikum Regensburg
T: 0941 944-4230
F: 0941 944-4233
E-Mail: kongresse@ukr.de

VERBINDLICHE ANMELDUNG ZU DER KONFERENZ SEM-1807: Fax: 0941 944-4233
Online: www.anmeldung-kongresse.ukr.de

mit Angaben zu Namen (ggf. vertretene Institution), Adresse, Tel. und E-Mail

Teilnahme an Konferenz und Stadtführung sind kostenfrei, Abendessen pro Person 45,00 Euro  (vor Ort in bar zu bezahlen)!

Im Verhinderungsfall nach erfolgter Anmeldung: Absage der Teilnahme bitte nur schriftlich: Fax: 0941 944-4233 | Online: www.anmeldung-kongresse.ukr.de


PROGRAMM DES SEMMELWEIS-SYMPOSIUMS:

Moderation: Thomas Bein, Michael Stolberg, Robert Offner, André Gessner

10:30 Uhr: Begrüßung Gábor Tordai-Lejkó, Generalkonsul Ungarns (München)
Jürgen Huber, Bürgermeister der Stadt Regensburg
Prof. Dr. Horst Helbig, Prodekan der Fakultät für Medizin, UR
Dr. habil. Zsolt Lengyel, Direktor des Ungarischen Instituts, UR
11:00 Uhr:  200th anniversary of the birth of I. Ph. Semmelweis – from his legacy and chalice to his bust in Regensburg, László Rosivall
11:30 Uhr:  Semmelweis' Kritiker, Michael Stolberg
12:00 Uhr: Semmelweis unter Freunden - die letzten Jahre in Pest-Buda, Constance Elizabeth Putnam

12:30 Mittagspause

13:00 Uhr: Sechs Hypothesen zur Verzögerung der Anerkennung von Semmelweis, László András Magyar
13:30 Uhr: Semmelweis-Erinnerungskultur in Budapest, László András Magyar
14:00 Uhr: "Der Retter der Mütter" in Kino- und Doku-Filmen, Robert Offner
14:30 Uhr: Welche Ziele verfolgt heute die Semmelweis-Gesellschaft? Bernhard Küenburg

15:00 Kaffeepause

15:15 Uhr: Surveillance und molekulare Epidemiologie nosokomialer Infektionen: aktuelle Themen der Hygiene 150 Jahre nach Semmelweis, Wulf Schneider
15:45 Uhr: Janusköpfige Mikroorganismen: Mikrobiom und vieles mehr, André Gessner
16:15 Uhr: Abschlußworte, Josef Makovitzky

17:00 Enthüllung der Statue von Semmelweis am UKR (Glasgang B3 / 1. OG), László Rosivall, Horst Helbig, Gábor Tordai-Lejkó, Miklós Kásler

18:30 Abendprogramm
Stadtführung mit der "Stadtmaus" Treffpunkt: Restaurant/Hotel Bischofshof am Dom (Torbogen)

20:00 Abendessen im "Ratskeller" (zugleich Endpunkt der Stadtführung)

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Träger und Förderer der Veranstaltung:

Fakultät für Medizin der Universität Regensburg
Hungaricum — Ungarisches Institut der Universität Regensburg
Institut für Geschichte und Theorie der Medizin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Institut für Klinische Mikrobiologie und Hygiene, UKR
Semmelweis Foundation Wien
Semmelweis Medizinhist. Bibliothek mit Archiv Budapest / Semmelweis Orvostörténeti Múzeum, Könyvtár és Levéltár
Semmelweis Medizinische Universität Budapest/ Semmelweis Egyetem Budapest
Ungarisches Nationalmuseum Budapest / Magyar Nemzeti Múzeum Budapest
Generalkonsulat Ungarns in München / Magyarország F?konzulátusa, München

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Zur Person Ignaz Philipp Semmelweis:

Der vor 200 Jahren, am 1. Juli 1818, in Ofen/Buda (heute Budapest) geborene ungarndeutsche Bürgersohn Ignaz Philipp Semmelweis studierte zuerst in Pest und dann in Wien Medizin, wo er 1846-49 Assistenzarzt an der ersten Wiener Klinik für Geburtshilfe war. Hier erkannte der junge Arzt den fatalen Zusammenhang zwischen unsauberen Händen (z.B. Berührungsinfektion durch "Leichengift") und an Kindbettfieber erkrankten Wöchnerinnen. Die Todesrate der Erkrankung, die er als Blutvergiftung (Sepsis) identifizierte, erreichte im April 1847 18,3%.

Als vorbeugende hygienische Maßnahme führte er als erster die Händedesinfektion mit Chlorkalk ein. Obwohl Semmelweis die Sterberate in seiner Abteilung dadurch aufsehenerregend senken konnte, erntete er von seinen Kollegen keine Anerkennung für seine epochale Entdeckung, sondern offene Feindschaft und Ablehnung.

Der Pionier der Krankenhaushygiene kämpfte sein Leben lang erfolglos gegen Widerstände. Seinen späten Ruhm und seine Anerkennung hat er nicht mehr erlebt. Sein Leben endete tragisch. 1865 starb er, erst 47-jährig, in einer Nervenheilanstalt bei Wien an einer Blutvergiftung.

In seinem Sterbejahr begann der Brite Joseph Lister in Glasgow, mit der Anwendung von Karbolsäure (Phenol) in der Wundversorgung zu experimentieren, was die Thesen von Semmelweis indirekt bestätigte und der modernen aseptischen Operation den Weg ebnete.

Semmelweis gilt als Vorreiter der modernen Antisepsis. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der chirurgischen Händedesinfektion haben bis heute Generationen von Menschen das Leben gerettet. Daher erhielt er posthum den wohlverdienten Beinamen "Retter der Mütter".

Auf Initiative von Prof. Dr. László Rosivall von der Semmelweis Universität Budapest veranstaltet das UKR in Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Medizinhistorikern und Experten der Mikrobiologie und der Krankenhaushygiene ein multidisziplinäres Gedenksymposium zu Ehren des weltweit gefeierten ungarischen Forschers und Gynäkologen.

Dr. Robert Offner - Prof. Dr. Thomas Bein - Prof. Dr. Dr. Michael Stolberg

 

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INHALTSANGABEN

zu dem von der DUG maßgeblich finanzierten Band "7000 Jahre Geschichte - Einblicke in die Archäologie Ungarns", der auf dem FORUM HUNGARICUM IX vorgestellt wurde und seit Anfang Mai beim Verlag oder im Buchhandel erhältlich ist:

 

Umschlagbild des Subskriptionsbandes

 

ZUM BUCH:

Der zweisprachige Band "7000 Jahre Geschichte: Einblicke in die Archäologie Ungarns/7000 év története: Fejezetek Magyarország régészetéb" geht in Druck: Damit wird mit Unterstützung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft e.V. (DUG), Sitz Berlin, ein gleichermaßen gewichtiges wie wichtiges Buch für alle an Europas Archäologie Interessierten vorgelegt.

Denn das heutige Ungarn als Kerngebiet des Karpatenbeckens besitzt ein außergewöhnlich reiches, aus bewegten Zeiten stammendes archäologisches Erbe, das aus den Zeitläuften von der Steinzeit bis zum Mittelalter reicht. Ein Kristallisationsraum zwischen Ost und West, Nord und Süd, wurde es von Kriegern und Eroberern durchzogen, mehr noch von Gruppen fremder Völker mit ihren Kenntnissen und Fertigkeiten, mit ihren Tieren und Saatgütern und den damit verbundenen Kulturtechniken, mit ihren Lebensweisen nebst (Religions-, Begräbnis-)Kulturen und ihren weitreichenden Verbindungen in die Levante, nach Vorderasien und zum Fernen Osten. Der große, gleichermaßen trennende wie verbindende Donaustrom stellte den Kontakt zu den fortgeschrittenen Balkankulturen sicher. Die Vorzüge des wasserreichen Pannonischen Flachlandes und der es schützenden Karpaten luden zur Kontaktaufnahme, dann zur Weitergabe und zum Erwerb von Kenntnissen, zum Seßhaftwerden und zur ethnischen Vermischung ein.

Das vorliegende Werk beruht auf einer zweisemestrigen deutsch-ungarischen Vortragsreihe, die von den beiden Herausgebern des Buches, Frau PD Dr. Heinrich- Tamáska und Herrn Dr. Winger, dankenswerterweise 2014 und 2015 am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin organisiert und von der DUG ermöglicht wurde. Zusätzlich  wurden nur für das Buch ergänzende Beiträge zu thematisch verwandten Themen verfaßt, so daß sein Inhalt über die Vortragsreihe hinausgeht. Alle Beiträge sind in den beiden Sprachen Deutsch und Ungarisch enthalten. Ziel war es, renommierten Wissenschaftlern die Möglichkeit zu bieten, die Ergebnisse neuester Forschungen, die modernsten Methoden, ferner innovative Ansätze eingehend vorzustellen, auszuwerten sowie zusammenzufassen und so ihre wissenschaftliche Disziplin auf dem alleraktuellsten Stand darzustellen.

Der Band, reich in Farbe und Schwarz-Weiß bebildert und mit umfangreichem Kartenmaterial ausgestattet, befaßt sich auf 282 Seiten mit repräsentativen Zeitabschnitten aus der Archäologie im Gebiet des heutigen Ungarns: Die Darstellungen beginnen im Neolithikum (Stichwort "neolithische Revolution") und reichen über die Bronze- bis zur Eisenzeit; es folgen die Jahrhunderte als römische Provinz Pannonien und die Gastgeberin Völkerwanderungszeit; der Blick auf 7000 Jahre Geschichte endet im frühen Mittelalter. Das Buch bietet Fachleuten wie Laien bunte Einblicke in vergangene Lebenswelten, in die Quellen unserer – auch gesamteuropäischen – Geschichte, in die Entwicklung Europas sowie in die Fragestellungen und Methoden der modernen fachbezogenen wie interdisziplinären Forschung am Beginn des 21. Jahrhunderts.

Wir teilen die Hoffnung der Herausgeber,, daß es ihnen gelungen ist, sowohl der breiten Öffentlichkeit als auch der archäologischen Fachwelt ein Buch in die Hand zu geben, das mit Gewinn gelesen werden kann. Zum Inhalt vgl. das Verzeichnis am Ende dieses Beitrages. 

Der Verlag Bernhard Albert Greiner (BAG-Verlag) bietet das geheftete und hardcover-gebundene Buch mit 282 Seiten zum Ladenpreis von 39,-- € an. Machen Sie bitte andere auf das Angebot mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufmerksam. Bitte schicken Sie Ihre verbindliche Bestellung per E-Mail an: info@bag-verlag.de (Dr. Claudia Greiner, Bärenfelser) / per Briefpost an: Verlag Bernhard Albert Greiner, z. Hd. Dr. Claudia Greiner, Rathausstr. 23, 73630 Remshalden / für telefonische Rückfragen: 07151 / 276645).

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INHALTSVERZEiCHNIS (die Zahlen verweisen auf die Seiten des Buches  / für diesen Text wurden im Folgenden die ungarischen und in einem Fall die slowakischen Sonderzeichen durch deutsche Entsprechungen ersetzt sowie das Layout zur Platzersparnis verändert)

5–6 Tartalom Inhalt 
Elöszó • Vorwort

33–32 Bevezetö • Einführung Heinrich-Tamáska Orsolya • Winger Daniel Ember és környezete a Közép-Duna vidékén – új módszerek a régészeti kutatásban 
Der Mensch und seine Umwelt im Mitteldonauraum – neue Methoden der archäologischen Forschung 

1. FEJEZET:
Neolitikum • Az európai civilizáció kezdete 
1. KAPITEL: Neolithikum • Die Anfänge der europäischen Zivilisation  

35–50 Bánffy Eszter Az európai civilizáció kezdetei: az elsö földm?vesek megjelenése Közép-Európa délkeleti régiójában 
Die Anfänge der europäischen Zivilisation: Die Herkunft der ersten Bauern im südöstlichen Mitteleuropa 
42–43 Bánffy Eszter Egy hétezer éves állatfi gura mint építési áldozat?
Eine 7000 Jahre alte Tierfigur als Bauopfer? 
51–60 Barna Judit Tények és talányok: a neolitikus körárkok 
Fakten und Rätsel: Neolithische Kreisgrabenanlagen 

2. FEJEZET
Bronzkor • Egy Európát összeköt? fém korszaka 
2. KAPITEL: Bronzezeit • Das Zeitalter eines Europa verbindenden Metalls

63–74: P. Fischl Klára • Müller Róbert Megjegyzések a Kárpát-medence bronzkori településrendszeréhez 
Bemerkungen zur bronzezeitlichen Besiedlung des Karpatenbeckens 
70–71 Ilon Gábor Egy késö bronzkori aranykincs 
Ein spätbronzezeitlicher Goldschatzfund 
75–88 P. Fischl Klára • Müller Róbert A Dél-Borsodi-síkság és Várvölgy-Nagyláz-hegy – két példa a bronzkorból 
Zwei Beispiele aus der Bronzezeit – die Südborsoder-Ebene in Ostungarn und Várvölgy-Nagyláz-hegy 89–90 

3. FEJEZET:
 Vaskor • Központok és kapcsolatrendszerek 
3. KAPITEL: Eisenzeit • Zentren und Netzwerke

91–116 Durkovic Éva • Jerem Erzsébet • Molnár Attila • Tankó Károly A Kárpát-medence a vaskorban: az interdiszciplináris kutatások legújabb eredményei 
Das Karpatenbecken in der Eisenzeit: aktuelle Ergebnisse interdisziplinärer 
Forschungen 
112–113 Szabó Ádám Egy kelta arany nyakperec (Torques) Ein keltischer Goldhalsring (Torques)
117–126 Gáti Csilla Sírmezök és földvárak: Pécs-Jakab-hegy és Szajk környékének vaskori lelöhelyei 
Bestattungsplätze und Erdwälle: Die eisenzeitlichen Fundplätze in Pécs-Jakab-hegy und bei Szajk  

4. FEJEZET: Császárkor • Rómaiak és barbárok a Dunán innen és túl 
4. 
KAPITEL: Kaiserzeit • Römer und Barbaren dies- und jenseits der Donau

129-146 A Barbaricum • Das Barbaricum 
Kulcsár Valéria A császárkori Barbaricum a Magyar Alföldön: Etnopolitikai változások a Kárpát-medencében az ezredfordulón 
Das kaiserzeitliche Barbaricum in der Ungarischen Tiefebene: Ethnische und politische Veränderungen im Karpatenbecken zur Jahrtausendwende 
134–135 Szabó Ádám Egy szarmata kori díszpajzsdudor ornamentikája 
Die Ornamentik eines sarmatenzeitlichen Zierschildbuckels 
147–156 Gulyás Gyöngyi Mit viseltek a szarmata lányok és asszonyok? Régészeti megfi gyelések az Óföldeák-Ürmösön feltárt temetö sírjai alapján (Kr.u. 4–5. sz.) 
Wie kleideten sich sarmatische Mädchen und Frauen? Archäologische Beobachtungen anhand der Befunde des Gräberfeldes von Óföldeák-Ürmös (4.–5. Jh. n. Chr.) 
157–176 Pannonia • Pannonien 
Borhy László Pannonia római provincia történetéhez – A rómaiak Magyarországon 

Zur Geschichte der römischen Provinz Pannonien – Die Römer in Ungarn 
168–169 Szabó Ádám Egy késö római katonatiszti sisak 
Ein spätrömischer Offiiziershelm 
177–186 Heinrich-Tamáska Orsolya Rómaiak a római hatalom bukása után? Kontinuitáskutatás a keszthely-fenékpusztai római erödben 
Römer nach dem Ende Roms? Kontinuitätsforschung in der römischen Festung von Keszthely-Fenékpuszta 

5. FEJEZET: Népvándorláskor • Germánok és lovas nomád népek kelet és nyugat között 
5. KAPITEL: Völkerwanderungszeit • Germanen und Reiternomaden zwischen Ost und West

189–210 Germánok • Germanen 
Rácz Zsófia • Vida Tivadar Germánok keletröll és nyugatról: A gepidák és langobardok régészete 
Germanen von Osten und Westen: Die Archäologie der Gepiden und Langobarden
198–199 Rácz Zsófia Arany és gránátkö: királyi temetkezések emlékei?
Gold und Granat: Zeugnisse königlicher Bestattungen? 
211–220 von Freeden Uta • Winger Daniel A langobardok „vándorlása”: a szóládi temet? tanulságai 
Die „Wanderung” der Langobarden: Erkenntnisse aus dem Gräberfeld von Szólád

221–244 Lovas nomádok • Reiternomaden 
Heinrich-Tamáska Orsolya Veszedelem keletröl? Hunok, avarok és korai magyarok az aktuális régészeti kutatások tükrében 
Gefahr aus dem Osten? Hunnen, Awaren und frühe Ungarn im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen 
238–239 Heinrich-Tamáska Orsolya • Wicker Erika Arany álcsatos öv egy avar kagán sírjából 
Goldener Pseudoschnallengürtel aus dem Grab eines Awarenkhagans
245–252 Langó Péter • Kustár Rozália • Csösz Aranka A korai magyarok temetkezési rendjéröl: a harta-freifelti temetö ásatási eredményei 
Über die Bestattungsordnung der frühen Ungarn: Ergebnisse aus dem Gräberfeld von Harta-Freifelt

253–274 Irodalom • Literatur 
275–280  Lelöhely jegyzék • Fundortregister 
281–282 Szerzök • Autoren

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